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Flexible Arbeitszeiten

Flexible Arbeitszeiten


Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2021

Flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit, Gleitzeit, Homeoffice sind bei KMU verbreitet. Was eine flexible Arbeitszeitgestaltung bringen kann, erfahren Sie hier.

Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, die Beruf und Privatleben „unter einen Hut“ bringen, gewinnen Sie nicht nur motivierte, zuverlässige und zufriedene Mitarbeiter, sondern steigern auch Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Erfahren Sie, wie genau Sie durch flexible Arbeitszeiten gewinnen, welche Zielgruppen hiervon besonders profitieren, welches Modell sich für Ihre Bedürfnisse eignet und wie Sie bei der Einführung vorgehen.

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Vorteile flexibler Arbeitszeiten

Durch das Angebot flexibler Arbeitszeiten haben Sie nicht nur die Nase vorne, wenn es um die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften geht, auch können Sie die Flexibilität Ihres Unternehmens steigern.  So hat die Corona-Krise gezeigt, dass Unternehmen die Erfahrung mit flexibler Arbeitsorganisation hatten, besser auf Krisensituationen und deren Auswirkungen vorbereitet sind.  

Die Flexibilisierung von Arbeitszeiten wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend bedeutender. Selbstständige und flexible Zeitplanung gehört zu den wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Arbeitsplatzes und erhöht somit Ihre Arbeitgeberattraktivität. Auch können Sie durch das Angebot von Flexiblen Arbeitszeitlösungen Beschäftigte im Unternehmen halten, die sonst ihre Erwerbstätigkeit einschränken, unterbrechen oder sogar aufgeben müssten.  

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Eine flexible Arbeitszeitgestaltung erlaubt es Ihnen zudem, Arbeitskraft dann einzufordern, wenn die Auftragslage es verlangt und Freizeitausgleich zu geben, wenn weniger Arbeit anfällt. Ihr Unternehmen kann so einen größeren Spielraum beim Personaleinsatz wahrnehmen und konjunkturelle Schwankungen leichter abfedern. Dies sichert Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit auch bei kritischer Auftragslage und erhält Wissen für den wirtschaftlichen Aufschwung. Öffnungs- und Produktionszeiten können ausgedehnt werden.  

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In vier Schritten zu flexiblen Arbeitszeiten

Die Einführung neuer Arbeitszeitmodelle ist erfolgreich, wenn sie sowohl auf die betrieblichen, personellen und technischen Umstände abgestimmt ist, gleichzeitig aber auch Mitarbeiterbelange berücksichtigt werden.  

1. Analyse der Ausgangssituation:

Zu Beginn ist es entscheid sich ein klares Bild über die Anforderungen Ihres Unternehmens zu machen. Welche Art der Arbeitszeitflexibilisierung passt zu Ihren betrieblichen Bedürfnissen, aber ebenso zu den Wünschen und Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiterenden? Hierbei kann Ihnen die Betrachtung von Öffnungs- und Servicezeiten, Ihre Auftragsprognose oder auch die Analyse der vorhandenen Dienstpläne Informationen liefen, genauso wie der Einbezug Ihrer Mitarbeitenden im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen und Mitarbeitergesprächen

2. Zuständigkeiten benennen

Neben der Formulierung von Bedürfnissen und Zielen ist die Definition klarer Verantwortlichkeiten für die Einführung neuer Arbeitszeitmodelle entscheidend.  Hier empfiehlt es sich eine Projektgruppe zusammenzustellen, in der alle betroffenen Personengruppen integriert sind.

Arbeitszeitmodell: Arbeitszeitdauer, Arbeitsort und Lage der Arbeitszeit

3. Arbeitszeitmodelle einführen und umsetzen

Jedes Unternehmen und jede Belegschaft hat andere Anforderungen an Arbeitszeit und Arbeitsort. In der Analysephase werden diese sichtbar. Diese gilt es nun mit Hilfe eines passenden Arbeitszeitmodells in Einklang zu bringen. Hierbei ist es wichtig sich auch an geltenden Rechtsvorschriften zu halten.

Arbeitszeitmodelle unterscheiden sich maßgeblich hinsichtlich drei Eigenschaften:

4. Evaluieren und weiterentwickeln

Arbeitszeitmodelle sind dynamisch und ständig neuen Anforderungen unterworfen. Haben Sie sich für ein Modell entschieden und diese erfolgreich umgesetzt, gilt es regelmäßig zu prüfen, ob dieses noch bestmöglichen Ihren Bedürfnissen entspricht. Holen Sie sich hierzu regelmäßiges Feedback von Ihren Mitarbeitenden und Führungskräften und passen Sie es bei Bedarf an.

Arbeitszeitmodelle

Arbeitszeitmodelle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Flexibilisierungsgrades und ihres Koordinierungsaufwands. Gleichzeitig haben alle Modelle Vor- und Nachteile. Welches Modell für Ihr Unternehmen das richtige ist kann nur durch eine Analyse der Betriebssituation und der Wünsche und Bedürfnisse ermittelt werden. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung gängiger Arbeitszeitmodelle, ihrer Chancen und Kosten sowie wichtige Aspekte, die Sie bei einer Einführung festlegen müssen.

Die verschiedenen Arbeitszeitmodelle als Checklisten zum Download

Wie flexible Arbeitszeitmodelle in Architekturbüros aussehen können, erfahren Sie in dem Leitfaden Arbeitszeitmodelle in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Jetzt bestellen: Leitfaden Arbeitszeitmodelle,  Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (aknw.de).