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Onboarding

Onboarding


Zuletzt aktualisiert: 14. September 2021

Was können Unternehmen tun, um das Onboarding neuer Mitarbeiter optimal zu gestalten? Erfahren Sie hier, wie wichtig ein Einarbeitungsplan ist und was ein gutes Onboarding ausmacht.

Onboarding bedeutet: Sie holen neue Mitarbeiter gut "an Bord". Unter den Begriff Onboarding fallen alle Maßnahmen, die der Eingliederung (Integration) neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Unternehmen dienen. Onboarding-Maßnahmen beginnen bereits vor dem ersten Arbeitstag und begleiten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sechs bis acht Wochen. Onboarding ist nachhaltig: Wer in Einarbeitung investiert, verhindert Kündigungen während der Probezeit und spart so Kosten für eine erneute Personalsuche. 

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Wie Sie es schaffen, Menschen von Anfang an für ihr Unternehmen zu begeistern

Einer der Schlüsselfaktoren im Employer Branding: Onboarding

Im Optimalfall haben Sie mit einem guten Employer Branding die Kunst verstanden, aus der Masse hervorzutreten. Bleiben Sie auf diesem Kurs und fallen Sie als Arbeitgeber positiv auf: Machen Sie von sich Reden mit frühzeitigem und gutem Onboarding. Erfahren Sie hier, wie Sie am besten vorgehen können: Checkliste Onboarding (PDF)

Vertragsunterschrift ist der Startschuss für das „An-Bord-Nehmen“

Der Vertragsabschluss ist gleichzeitig der Startschuss für das „An-Bord-Nehmen“ von neuen Mitarbeitenden. Je besser die Einführung, Einarbeitung und Integration vorbereitet werden und je früher die ersten Kontakte stattfinden, desto schneller wird sich die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter im Arbeitsumfeld wohlfühlen und dann auch die erhofften Leistungen erbringen.
Es gibt unterschiedliche Onboarding-Phasen, in denen eine Menge unternommen werden kann, um neue Mitarbeitende frühzeitig ans Unternehmen zu binden.

Das Onboarding findet digital statt? Erfahren Sie in diesem Webinar-Mitschnitt, wie Sie dabei vorgehen können. 

Onboarding-Maßnahmen vor dem ersten Arbeitstag

In der Wartezeit bis zum ersten Arbeitstag machen sich bei neuen Mitarbeitenden häufig Zweifel breit: „Habe ich mich wirklich richtig entschieden?“ „Kaum unterschrieben, kommt gerade noch ein anderes interessantes Job-Angebot rein – was jetzt?“ „Seit Wochen habe ich nichts von meinem neuen Arbeitgeber gehört. Wissen die überhaupt, dass ich nächste Woche anfange?“.

Tipp 1:
Lassen Sie Zweifel erst gar nicht aufkommen und gehen Sie schnell in den Kontakt. Warum neue Mitarbeitende nicht mal mit einem Willkommenspaket überraschen, das ihnen nach Hause geliefert wird?

Tipp 2:
Ein voll ausgestatteter und direkt einsatzbereiter Arbeitsplatz ist ein Ausdruck von „Herzlich willkommen!“. Kümmern Sie sich darum, dass Rechner, Zugangsdaten, Werkzeugausstattung alles am ersten Tag einsatzfähig ist.

Tipp 3:
Erstellen und kommunizieren Sie einen Einarbeitungsplan inklusive der Zuständigkeiten. Ein strukturierter Einarbeitungsplan zeigt den neuen Mitarbeitenden Ihre professionelle Vorgehensweise und Ihre Wertschätzung.

Tipp 4:
Informieren Sie die Belegschaft über die neue Kollegin bzw. den neuen Kollegen und den entsprechenden Aufgabenbereich und regeln Sie die Verantwortlichkeiten.

Tipp 5:
Lassen Sie bei der neuen Mitarbeiterin bzw. dem neuen Mitarbeiter keine Fragen über den Ablauf des ersten Arbeitstages offen und kommunizieren Sie die Informationen frühzeitig.

Onboarding-Maßnahmen am ersten Arbeitstag

Der erste Eindruck zählt! Nutzen Sie diesen wichtigen Tag optimal für sich. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die neue Mitarbeiterin bzw. der neue Mitarbeiter zufrieden nach Hause geht, begeistert über Ihr Unternehmen erzählt und motiviert in die Probezeit startet. Die Botschaft, die bei den neuen Mitarbeitenden am ersten Arbeitstag ankommen sollte, ist: „Wir freuen uns, dass ihr da seid und haben alles dafür vorbereitet.“

Tipp 6:
Lassen Sie am Anfang und am Ende des Tages die neuen Mitarbeitenden Ihre Wertschätzung in Form eines Einstiegs- und Abschlussgesprächs mit der Geschäftsführung spüren.

Tipp 7:
Sorgen Sie für ein schnelles soziales Ankommen, indem die Belegschaft die neue Mitarbeiterin bzw. den neuen Mitarbeiter begrüßt, sich vorstellt und ein gemeinsames Mittagessen organisiert.

Tipp 8:
Sorgen Sie dafür, dass neue Mitarbeitende vom ersten Tag an mit allen relevanten Dingen und Informationen für die ersten Wochen ausgestattet sind.

Onboarding-Maßnahmen in der ersten Arbeitswoche

Tipp 9:
Für neue Mitarbeitende ist wichtig, frühzeitig Erwartungen, Ziele, Zeitplan, Aufgaben und Projekte für die ersten sechs Monate zu kennen.

Tipp 10:
Terminieren Sie bereits in der ersten Arbeitswoche betriebliche Einarbeitungsmaßnahmen und Kennenlerntermine mit Lieferanten, Kunden und Dienstleistern.

Onboarding-Maßnahmen nach 4 bis 8 Wochen

Tipp 11:
Führen Sie regelmäßig Feedbackgespräche und kommunizieren Sie der neuen Mitarbeiterin bzw. dem neuen Mitarbeiter Entwicklungsmöglichkeiten. So erfahren Sie frühzeitig, ob die neuen Mitarbeitenden gut angekommen sind, sich wohlfühlen oder etwas brauchen. Und Sie zeigen ihnen, dass Sie an deren Weiterentwicklung interessiert sind: Ein wichtiges Bindungsinstrument.

Tipp 12:
Stellen Sie neuen Kolleginnen und Kollegen Patinnen und Paten zur Seite. Diese können enorm zu einem positiven Ankommen beitragen.

Cover KOFA konkret Folge 2

Digitales Onboarding: Wie lassen sich neue Mitarbeitende auch online ins Team integrieren? Ganz wichtig: Bleiben Sie in Kontakt mit der oder dem Neuen und bauen Sie Vetrauen und Sicherheit auf. Und: Der Neuzuwachs sollte sich wohl und wertgeschätzt fühlen. Zeigen Sie ihm oder ihr, dass sie sich auf ihn oder sie freuen. Tipps zum Onboarding gibt es in diesem KOFA konkret.