
Transkript: Folge 60
KOFA auf dem Sofa: Fachkräftemangel: Das waren die Top-Themen 2022 (Gast: Dr. Regina Flake)
Jens:
KOFA auf dem Sofa, der Podcast mit Sibylle Stippler und Jens Breuer. Herzlich willkommen, das letzte Mal in diesem Jahr. Das ist die letzte Folge von KOFA auf dem Sofa vor dem Fest. Schön, dass Sie wieder bei uns sind, erst recht natürlich, wenn Sie auch gerade schon wieder voll im Weihnachtsstress stecken.
Sibylle:
Ja, boah. Und du, Jens, erst mal auch hallo an dich. Ich bin schon ganz schön aus der Puste. Es sind nur noch 17 Tage bis Weihnachten. Für uns Eltern ist das ja immer so ein Ding. Meine Kinder würden sagen: Boah Mama, das ist ja noch unendlich lang. Und ich habe das Gefühl, ich muss jetzt noch mal Gas geben, damit alles parat wird.
Jens:
Ja, wir müssen ja erst mal gucken, dass wir alle Geschenke zusammenbekommen. Das wäre schon mal wichtig. 17 Tage, das ist ambitioniert. Ich habe gesehen, in vielen Onlineshops gibt es schon gar nichts mehr pünktlich bis zum Fest. Da muss man also mal schauen, wie wir das noch hinkriegen. Und ansonsten muss man natürlich auch sagen: Rückblickend auf das Jahr 2022 war das ein ganz schön wildes, ein ganz schön irres Jahr. Es gab viel Unsicherheit. Ich möchte mal sagen, da ist auch hier auf dem Sofa ganz schön viel los gewesen.
Sibylle:
Oh ja, das ging mir genauso. Da immer den Optimismus zu bewahren und den Kopf über Wasser zu halten, das war wirklich nicht leicht. Wir hatten auch miteinander viele Themen, die uns nahegegangen sind. Ehrlich gesagt war so viel los, dass ich mir das gar nicht zutraue, das alles alleine zu rekapitulieren. Deshalb haben wir uns heute einen ganz tollen Gast auf unser KOFA-Sofa eingeladen, nämlich meine liebe Kollegin Regina Flake, mit der ich schon ganz lange zusammenarbeite und mit der wir noch mal darauf schauen wollen: Welche Zahlen waren 2022 eigentlich wichtig? Was sollte man sich noch einmal genauer vornehmen und vor Augen führen?
Jens:
Ja, Regina, schön, dass du da bist. Hallo.
Regina:
Ja, hallo Jens, hallo Sibylle. Vielen, vielen Dank für diesen Platz auf eurem schönen Sofa. Ich freue mich sehr.
Jens:
Bevor wir loslegen, würde ich sagen, machen wir noch einen kleinen Elevator Pitch zusammen. Wir wollen kurz hören, wer du bist und was du im KOFA machst. Wir steigen zusammen in den Fahrstuhl und du hast ungefähr 30 Sekunden Zeit, ein bisschen was über dich zu erzählen. Achtung, es geht los.
Regina:
Sehr gerne. Mein Name ist Regina Flake. Ich darf seit 2015 das KOFA unterstützen und bin zusammen mit Susanne Seider eine von zwei Teamleiterinnen im KOFA. Als Volkswirtin bin ich sehr zahlenbegeistert. Ich bin unter anderem verantwortlich für unsere Fachkräfteanalysen und für unsere Unternehmensbefragung. Mein Herz schlägt außerdem für das Thema Ausbildung und insbesondere für die Frage, wie wir Unternehmen und junge Menschen gut zusammenbringen.
Sibylle:
Das wollen wir uns heute noch ein bisschen genauer anschauen. Vielleicht auf der einen Seite mit dem Blick in den Rückspiegel und natürlich auch nach vorne. Dr. Regina Flake ist heute unser Gast.
Jens:
Regina, du hast gerade schon gesagt, unter anderem kümmerst du dich im KOFA um die Empirie, also um Zahlen, Daten und Fakten. Wenn du mal so an das Jahr zurückdenkst, gibt es irgendeine Zahl, die dich besonders beeindruckt oder überrascht hat?
Regina:
Oh, das ist echt schwer, weil wir uns dieses Jahr wieder so viele Aspekte angeschaut haben. Aber ich glaube, was uns immer wieder beschäftigt, sind unsere regelmäßigen Arbeitsmarktreports, in denen man einfach sieht: Der Arbeitsmarkt eilt von einem Höchststand zum nächsten. Wir hatten ja im Herbst einen Höchststand an offenen Stellen mit über 1,3 Millionen offenen Stellen. Das zeigt einfach, die Aufgabe Fachkräftesicherung ist wirklich groß für Unternehmen. Das beschäftigt mich schon sehr.
Ansonsten würde ich sagen, dass gerade im Bereich Empirie das Thema Handwerk sich wie ein roter Faden durch unser Jahr gezogen hat. Wir haben erst eine Handwerksstudie gemacht und jetzt zum Jahresausklang auch noch eine Studie zum Thema Wind- und Solarenergie. Also welche Fachkräfte wir brauchen, um die Energiewende zu schaffen. Auch da wurde noch einmal ganz deutlich: Ohne das Handwerk geht es nicht.
Sibylle:
Warum ist Empirie eigentlich so wichtig für das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung?
Regina:
Das Thema Empirie ist einfach extrem wichtig, weil die Herausforderung Fachkräftemangel so groß ist, aber eben auch so unterschiedlich, je nachdem, in welchem Bereich ich suche und in welcher Region ich suche. Unsere Empirie hilft uns dabei, erst mal eine Status-quo-Analyse zu machen und dann passgenaue Lösungen zu finden. Es gibt eben nicht das eine Rezept gegen den Fachkräftemangel. Ich glaube, wir wären alle sehr glücklich im KOFA, wenn wir das kennen würden. Aber es geht eben darum, individuelle Ansätze zu finden.
Gleichzeitig hilft uns die Empirie und gerade auch die Befragung von Unternehmen dabei, abzufragen: Wo steht ihr eigentlich? Was sind eure individuellen Herausforderungen? Wo braucht ihr Unterstützung?
Jens:
Es geht also am Ende nicht nur um Zahlen, sondern tatsächlich auch um praktischen Nutzen für die Unternehmen.
Regina:
Extrem. Alles, was wir im KOFA tun, hat genau dieses Ziel.
Sibylle:
Und wir machen ja einerseits im KOFA Datenanalysen, aber wir stellen auch Fragen.
Regina:
Genau. Es sind repräsentative Unternehmensbefragungen. Das heißt, die Ergebnisse, die wir bekommen, sind tatsächlich repräsentativ für alle Unternehmen in Deutschland. Das schaffen wir, indem wir eine große Stichprobe haben und dann auch Hochrechnungsfaktoren auf Grundlage des Unternehmensregisters nutzen. Für uns im KOFA ist dabei natürlich besonders spannend, dass wir auch Unterschiede analysieren können. Also: Was ist bei kleinen Unternehmen anders als bei großen? Was sind besondere Wünsche, Unterstützungsbedarfe oder auch die Frage, wo stehen sie gerade?
Jens:
Toll. Lass uns doch mal auf 2022 zurückblicken. Wir haben schon kurz gesagt, das war ein ziemlich aufreibendes Jahr für viele. Wir haben eine Krise nach der anderen erlebt und stecken ja eigentlich immer noch mittendrin. Vieles ist weiterhin unklar, zum Beispiel wie es mit den Energiepreisen weitergeht. Vielleicht könnt ihr trotzdem mal sagen, was euch dieses Jahr im KOFA besonders beschäftigt hat und auf welche Dinge ihr vielleicht auch direkt reagieren konntet.
Regina:
Ich kann gerne anfangen. Ich glaube, nicht nur uns im KOFA, sondern uns alle beschäftigt natürlich der Krieg in der Ukraine. Das war etwas, worauf wir im KOFA dann auch sehr kurzfristig reagieren konnten. Und um gerade jetzt in der Weihnachtszeit auch mal etwas Schönes zu sagen: Die Unterstützungsbereitschaft von Unternehmen ist wirklich sehr groß. Das haben wir 2015 schon gesehen und auch dieses Jahr wieder. Was damit einhergeht, sind dann eben auch ganz praktische Fragen: Was kann ich konkret tun? Welche Personen aus der Ukraine kann ich einstellen? Was muss ich berücksichtigen? Da haben wir versucht, sehr kurzfristig Informationen für Unternehmen bereitzustellen, zum Beispiel in Form eines FAQ.
Sibylle:
Woran ich mich gerne zurückerinnere und was uns im KOFA ja auch auszeichnet, ist, dass wir in vielen Bereichen nicht denken, wir müssten alles alleine schaffen, sondern dass wir uns gemeinsam mit Partnern auf den Weg machen. Regina, dein Herzensthema ist ja auch Ausbildung, hast du eben gesagt. Da passt der Sommer der Berufsausbildung natürlich super dazu. Wir haben ja das Thema, dass uns vor allem Menschen fehlen, wenn wir von Fachkräftemangel sprechen, die eine Berufsausbildung gemacht haben. In der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben sich ganz viele Akteure zusammengeschlossen und gemeinsam den Sommer der Berufsausbildung gestaltet, um gesellschaftlich, aber auch bei Eltern, Schülern und Unternehmen noch einmal auf den Wert der beruflichen Ausbildung aufmerksam zu machen. Da konnten wir uns mit dem Einmaleins der Ausbildung vom KOFA auch relativ spontan einbringen. Das fand ich sehr schön.
Jens:
Klingt auf jeden Fall spannend, was ihr da dieses Jahr auf dem Tisch hattet. Was gab es denn insgesamt vielleicht auch Neues bei euch im KOFA? Womit habt ihr euch besonders beschäftigen können, müssen und dürfen?
Regina:
Ein großes Thema war auch Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding. Da kannst du, Sibylle, als absolute Expertin natürlich noch viel mehr zu sagen. Es ist nicht unbedingt ein neues Thema im KOFA gewesen, aber eines, an dem wir immer wieder dran sind und zu dem wir neue Facetten und Inhalte für neue Zielgruppen erarbeiten, um passende Unterstützung anbieten zu können.
Sibylle:
Wir machen ja auch jeden Monat das Thema des Monats, bei dem wir versuchen, noch mal ein Schlaglicht auf Themen zu werfen, die aus unserer Sicht noch stärker in das Bewusstsein der Betriebe kommen sollten. Der absolute Renner in diesem Jahr war das Thema Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen. Da wollten wir noch mal schauen, welche inländischen Erwerbspotenziale es eigentlich noch gibt. Und wir wollten nicht nur zeigen, welche es gibt, sondern auch, wie Unternehmen sie konkret nutzen können. Was kann ich da als Unternehmen tun? Die Kolleginnen erarbeiten dann immer ganz tolle Checklisten, Online-Tutorials und vieles mehr. Da probieren wir auch gern mal aus: Was kommt gut an? Womit geben wir die beste Hilfestellung?
Und ich glaube, eines der größten Dinge, die wir dieses Jahr gedreht haben, war der Relaunch unserer Webseite kofa.de. Ich finde ja, sie ist wirklich wunderschön geworden. Da ist viel Herzblut reingeflossen. Wer sie noch nicht kennt, sollte dringend mal vorbeischauen und sich das neue KOFA angucken.
Jens:
www.kofa.de, genau. Außerdem gab es ein KOFA-Netzwerktreffen zum Thema Fachkräftesicherung, bei dem wir uns Gedanken gemacht haben, was wir in Zukunft anders machen wollen. Vielleicht könnt ihr für alle, die nicht dabei waren, noch mal kurz zusammenfassen: Was werden wir in Zukunft anders machen?
Regina:
Da bringst du uns direkt wieder ins Schwärmen. Das Netzwerktreffen war Ende November, also noch ganz frisch, und wir vom KOFA sind wirklich alle total begeistert. Wir hatten tolle Gäste von Verbänden, Kammern und Wirtschaftsförderungen da und haben gemeinsam intensiv gebrainstormt, rekapituliert, was im letzten Jahr gelaufen ist, und auch überlegt, welche Themen uns beschäftigen. In Workshops haben wir das Ganze aufbereitet und geschaut, was wir machen möchten. Wenig überraschend war Arbeitgeberattraktivität wieder ein großes Thema. Da wurde noch einmal überlegt, wie man es transportiert. Vielleicht magst du ergänzen, Sibylle.
Sibylle:
Vereinbarkeit war auch ein großes Thema für viele. Und zwar viel weiter gefasst als nur dieses Bild von der Mutter, die die Kinder nebenbei versorgen muss. Das ist natürlich auch eine wichtige Aufgabe. Aber es ging wirklich um die Vereinbarkeit von Lebenszielen mit der Arbeit. Diese Formulierung hat mich sehr beeindruckt. Wie kann das gelingen? Dass wir darüber nachdenken, macht mich sehr hoffnungsvoll, was unsere Arbeitskultur insgesamt betrifft.
Ein weiterer Punkt war natürlich: Das Gehalt muss stimmen. Aber wenn das Arbeitsklima nicht passt, dann sind auch Auszubildende vielleicht schon wieder weg. Wir hatten eine junge Frau auf dem Podium, Katharina Marx, eine Fliesenlegerin in Ausbildung. Sie hat den Betrieb gewechselt, als sie gemerkt hat: Hier passt es für mich nicht, ich komme mit dem Chef nicht klar, die Atmosphäre stimmt für mich nicht. Das fand ich schon beeindruckend, auch dieses Selbstvertrauen.
Jens:
Typisch Generation Z, würde ich sagen. Dass man schon in den Job reingeht und ziemlich genau weiß, was man möchte und vor allem auch, was man nicht möchte. Wenn wir uns mal ein paar Jahre zurückerinnern, dann war der Job vor allem Broterwerb. Man hat sich durchgehangelt bis zur Rente und am Ende des Monats sein Geld bekommen. Das andere war dann vielleicht der Urlaub. Mittlerweile sieht es aber so aus, dass sich nicht zuletzt auch durch Corona vieles verändert hat. Der Wunsch nach Flexibilisierung ist da und wird sicherlich auch bleiben, oder Regina?
Regina:
Ja, definitiv. Und Auszubildende ist auch noch ein wichtiges Stichwort. Ein Themenschwerpunkt bei unserem Netzwerktreffen war wieder das Thema Ausbildung und die Frage, was wir alle tun können, damit die Ausbildung so attraktiv wahrgenommen wird, wie sie in vielen Teilen schon ist. Da konnten wir wieder den Bogen zum Sommer der Berufsausbildung schlagen. Auch das war noch mal eine Bestätigung dafür, dass das ein Thema ist, bei dem es wichtig ist, dranzubleiben. Wir haben uns sehr darüber gefreut, da noch einmal Impulse bekommen zu haben, um das Thema weiter voranzutreiben.
Sibylle:
Eine Sache fand ich auch noch wichtig: Das KOFA gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. Wir hätten uns natürlich gewünscht, die Betriebe schon früher so auf die Situation vorzubereiten, die wir heute haben. Auf Fachkräftelücken, die während der Pandemie vielleicht mal ein bisschen kleiner wurden, jetzt aber schon wieder wachsen. Dass Unternehmen also Strategien in der Tasche haben und es sie nicht so hart trifft.
Das ist in Teilen gelungen, aber eben noch nicht in der Breite. Und die Menschen, die uns beim Netzwerktreffen besucht haben, haben uns aus der Praxis gespiegelt: Es tut inzwischen richtig weh. Die Betriebe sind deshalb auch sehr bereit, wirklich mal die dicken Bretter zu bohren. Also an die Unternehmenskultur zu gehen, die Ausbildung neu aufzustellen und in Weiterbildung zu investieren. Viele Betriebe machen das schon ganz toll. Aber da scheint jetzt noch einmal so ein Momentum da zu sein, das wir natürlich als KOFA im nächsten Jahr gerne nutzen möchten.
Jens:
Es gab von euch auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt. Worauf kommt es jetzt an?“. Wenn man sich die letzten Monate anschaut, habe ich manchmal das Gefühl, dass dieser Trend gerade wieder umschlägt. Wie seht ihr das?
Regina:
Ich glaube, man kann das gar nicht pauschal sagen. Es kommt immer darauf an, in welchen Berufen ich suche. Und ich glaube, in vielen Berufen wird es sich kurzfristig nicht entspannen. Das heißt, Arbeitgeber sind weiterhin gefragt, gute Angebote zu machen. Das heißt aber nicht, dass sie alles mitmachen müssen. Es geht darum, gute Passungen zu finden.
Was auch beim Netzwerktreffen rauskam, ist die Frage: Was heißt das denn konkret? Was muss ich denn jetzt anbieten? Ist es wirklich der Obstkorb, um mal das Klischee zu bedienen? Ich glaube, was wichtig ist und was wir immer wieder betonen, ist vor allem: zuhören. Was wünschen sich die Menschen? Es bringt nichts, alles Mögliche anzubieten und den roten Teppich auszurollen. Sondern es geht darum, zuzuhören, mit den Mitarbeitenden zu sprechen und zu fragen, was sie sich wünschen und was sie brauchen. Ich glaube, das ist der wichtige Weg. Diese Kommunikation auf Augenhöhe.
Jens:
Was habt ihr euch denn für das neue Jahr vorgenommen? Gibt es schon Themen, mit denen ihr euch noch intensiver beschäftigen wollt?
Regina:
Oh ja, die Ideen gehen uns nie aus. Wir freuen uns schon darauf, viele Dinge in die Umsetzung zu bringen. Ein großes Thema ist Nachhaltigkeit. Wir haben gerade eine Studie zum Thema Wind- und Solarenergie veröffentlicht und wollen das Thema Nachhaltigkeit mit ins neue Jahr nehmen und intensiver weiterdenken. Auch ganz konkret mit Blick auf die Frage: Was heißt das für die Personalarbeit und was können Unternehmen in dem Bereich tun?
Sibylle:
Ein Aspekt, mit dem ich mich im Moment viel beschäftige, ist auch Nachhaltigkeit als Wunsch, den Arbeitnehmende zunehmend an Arbeitgeber adressieren. Also dass sie sich wünschen, dass der Arbeitgeber verantwortungsvoll handelt, in allen Dimensionen, ökologisch und vor allem auch sozial. Was können Arbeitgeber tun, um das erst mal zu leben und dann auch nach außen zu kommunizieren? Das beschäftigt uns. Und wir wollen natürlich noch nicht alles spoilern, was nächstes Jahr auf unsere lieben Userinnen und User wartet.
Jens:
Und auf unsere Hörerinnen und Hörer. Denn auch unser schöner Podcast wird sich ein bisschen verändern. Sagen wir mal so: Das Sofa wird noch frisch bezogen und wir starten im neuen Look and Feel ins neue Jahr. Da dürfen Sie also gespannt sein.
Sibylle:
Mhm, und natürlich wieder mit ganz vielen tollen Gästen. Wir haben uns vorgenommen, noch etwas tiefer in die Praxis einzusteigen. Da können Sie gespannt sein.
Jens:
KOFA to go, Wissen zum Mitnehmen. Regina Flake sitzt bei uns auf dem Sofa und kurz bevor sich Regina wieder zurück auf den Weg ins Büro macht, hat sie noch drei Tipps oder besser gesagt drei Wünsche an die Personalarbeit der Zukunft. Was muss 2023 anders werden? Worauf wird es ankommen? Regina, dein erster Appell.
Regina:
Ja, Weihnachtszeit, da darf man sich etwas wünschen. Was ich mir definitiv wünsche, ist, dass gerade angesichts der großen Herausforderungen noch mehr Unternehmen, also Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, aber auch Mitarbeitende, Spaß an Personalarbeit entwickeln und Lust darauf haben, Dinge anzugehen und auszuprobieren. Das ist eigentlich auch schon fast mein zweiter Wunsch: Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft, nach Lösungen für die Fachkräftesituation zu suchen.
Jens:
Und dein dritter Wunsch noch an die KMU?
Regina:
Mein dritter Wunsch ist auf das KOFA bezogen. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, KMU zu motivieren und ihnen Inspiration zu geben, was man im Bereich Personalarbeit tun kann, um passende Fachkräfte zu finden.
Jens:
KOFA to go, Wissen zum Mitnehmen. Einen ganz herzlichen Dank an Dr. Regina Flake. Schön, dass du heute hier bei uns auf dem Sofa zu Besuch warst.
Regina:
Ja, vielen Dank euch beiden. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Sibylle:
Es war toll mit dir. Ich danke dir.
Jens:
Das war das letzte KOFA auf dem Sofa in diesem Jahr. Am 25. Januar sind wir wieder bei Ihnen und dann kommt auch wieder Besuch zu uns, Sibylle.
Sibylle:
Genau. Wir haben einen Gast auf dem KOFA-Sofa. Ich sage mal, „Miteinander“ ist da schon ein schönes Stichwort. Er kommt aus dem tiefsten Bayerischen Wald und macht dort ganz viele tolle Sachen, bei denen man sich eine Menge abschauen kann.
Jens:
Alfons Weiß wird unser Gast sein, aus dem Bayerwaldhof. Ein Mann aus der Praxis. Wir hatten Praxis im neuen Jahr versprochen und die bekommen Sie also direkt zum Start. Darauf dürfen Sie sich freuen. Der 25. Januar ist also der erste KOFA auf dem Sofa Termin im neuen Jahr.
Bis dahin genießen Sie die Feiertage oder, um es mit Alfons Weiß zu sagen, schöne Weihnachten miteinander.
Sibylle:
Wir wünschen Ihnen einen ganz ruhigen und schönen Jahreswechsel. Und dann soll es auch mit Vollgas ins neue Jahr gehen. Machen Sie es gut. Und wir beide sagen danke fürs Zuhören.
Jens:
Schöne Weihnachten, machen Sie es gut. Tschüss.
Beide:
Fachleute für Fachkräfte. KOFA auf dem Sofa, der Podcast.