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Arbeitsschutz und Arbeitsrecht in Zeiten von Corona

Arbeitsschutz und Arbeitsrecht in Zeiten von Corona


Zuletzt aktualisiert: 18. März 2022

Was Unternehmen zu Hygienekonzepten und dem Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden jetzt wissen müssen.

Während der Pandemie kommt der Fürsorgepflicht der Betriebe eine wichtige Rolle zu. Im Fokus stehen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wir informieren Sie über Hygienekonzepte, arbeitsrechtliche Fragen und den Umgang mit Corona-Verdachtsfällen.

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Arbeitsschutz

Mit in Kraft treten der neuen Arbeitsschutzverordnung vom 20.03.2022 entfällt die Homeoffice-Pflicht. Arbeitgeber sollten Homeoffice laut Verordnung aber „weiter in Erwägung“ ziehen, wenn etwa in Großraumbüros die Gefahr einer raschen Infektions­ausbreitung bestehe. Außerdem entspricht die Arbeit von zuhause dem Wunsch vieler Beschäftigten. Zudem dürfen Unternehmen den Impfstatus ihrer Beschäftigten zu nicht mehr abfragen.

Arbeitgeber haben weiterhin auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung ein Hygienekonzept zu erstellen und allen Mitarbeitenden zugänglich zu machen. Es gilt zu prüfen, welche geeigneten Maßnahmen getroffen werden können, um die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen zu reduzieren. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen nicht ausreichend ist und das Tragen medizinischer Gesichtsmasken (Mund-Nase-Schutz) durch die Beschäftigten erforderlich ist, sind diese vom Arbeitgeber bereitzustellen.

Unternehmen haben weiterhin ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens einmal pro Kalenderwoche kostenfrei einen Coronatest anzubieten. Auch ist eine Impfung währen der Arbeitszeit zu ermöglichen.

Hygienekonzepte und Arbeitsschutz

Um den Vor-Ort-Betrieb verantwortungsvoll wieder aufzunehmen, müssen Sie Vorkehrungen treffen. Mit den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards liegen konkrete Handlungsempfehlungen zur Einhaltung des Arbeitsschutzes für Unternehmen vor. Diese enthalten Konkretisierungen der Anforderungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Handlungsempfehlungen kann davon ausgegangen werden, dass alle Anforderungen an den Arbeitsschutz erfüllt sind. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte der Arbeitsschutzempfehlungen:

Was ist zu tun, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter sich mit dem Corona-Virus infiziert hat oder der begründete Verdacht auf eine Infektion besteht? Das Faltblatt Verdachts-/Erkrankungsfall im Betrieb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung nennt Ansprechpartnerinnen und -partner und gibt Hinweise, wie auch in dieser Situation Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen bestmöglich gewahrt werden können.

Arbeitsrecht und Corona

Was passiert, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter an COVID-19 erkrankt ist? Haben Beschäftigte einen Anspruch darauf, von zu Hause auszuarbeiten? Kann ich als Arbeitgeber Dienstreisen oder betriebliche Veranstaltungen anordnen?

Antworten geben die FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Informationen zu

  • Entgeltfortzahlung,
  • Kurzarbeitergeld,
  • Rechte und Pflichten bei der Arbeit,
  • Auswirkungen auf die Arbeit der Betriebsräte,
  • Arbeitnehmerüberlassungen.

Übergreifende Tipps zum betrieblichen Umgang mit Corona (COVID-19)

Die IHK München und Oberbayern gibt einen sehr guten Überblick über aktuelle Unterstützungsangebote, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihr Unternehmen durch die Krise zu steuern und die tägliche Arbeit in der Pandemie zu organisieren.

Gewinnen Sie einen Überblick über

  • Maßnahmen im Betrieb,
  • Sicherung der Liquidität,
  • Entschädigung bei Quarantäne,
  • Zuständigkeitsfinder.