Behinderungsformen – ein kurzer Überblick

Sie haben eine Fachkraft mit einer bestimmten Behinderung und möchten mehr über diese Behinderung erfahren? Oder Sie möchten gezielt mehr Menschen mit Behinderung einstellen und sich genauer über mögliche Auswirkung im Arbeitsleben informieren?

In den folgenden Steckbriefen erhalten Sie einen Überblick zu unterschiedlichen Behinderungsformen. Diese Übersicht ist absichtlich so kurz und allgemein wie möglich gehalten und soll Ihnen eine erste Orientierung ermöglichen. Selbstverständlich gibt es verschiedene untergeordnete Behinderungsformen, die sich wiederum ganz unterschiedlich äußern können. Jede einzelne Art der Behinderung einzeln darzustellen würde aber einen falschen Schluss nahelegen: Nämlich, dass alle Auswirkungen, welche die jeweilige Behinderung mitbringen kann, auf die betroffene Person zutreffen. Dies ist allerdings nicht der Fall. Denn selbst, wenn zwei Personen von der gleichen Behinderung betroffen sind, kann Selbige sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen.

Bei vielen Behinderungsarten entsteht keine Einschränkung im Berufsleben. Wo es Unterstützungsbedarf gibt, kann dieser durch technische Hilfsmittel oder auch Assistenz gewährt werden. Und zwar ebenso vielfältig und individuell wie die Behinderungen selbst sind. Auch wenn eine kurze Einordnung also nicht schaden kann, möchten wir Sie daher bitten: Schauen Sie nicht auf die Behinderung, sondern auf den Menschen und seine bzw. ihre Fähigkeiten.


Steckbriefe zum Download

Geistige Behinderung

Geistige Behinderung ist ein Sammelbegriff für eine Vielfalt an Erscheinungsformen einer verzögerten oder unvollständigen Entwicklung geistiger Fähigkeiten. Dadurch sind die Menschen bei der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen benachteiligt.

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Körperbehinderung

Körperbehinderung ist ein Sammelbegriff für diverse Erscheinungsformen körperlicher Bewegungseinschränkungen. Zu den häufigsten Formen von Körperbehinderung gehören Schädigungen des Skelettsystems, Schädigungen des Zentralnervensystems und Fehlbildungen oder Schädigungen der Gliedmaßen.

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Psychische Behinderung

Psychische Behinderungen sind nicht auf den ersten Blick erkennbar und nicht immer medizinisch messbar. Von einer ernsthaften psychischen Erkrankung spricht man, wenn Denken, Fühlen, Wahrnehmung und Handeln über einen längeren Zeitraum verändert sind.

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Innere Erkrankungen

Erkrankungen an inneren Organen können zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Mukoviszidose sein. Von einer Behinderung spricht man, wenn die Einschränkungen den Erkrankten mittel- oder langfristig daran hindern, am beruflichen oder privaten Leben teilzuhaben.

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Lernbehinderung

Eine Lernbehinderung ist ein Sammelbegriff für verschiedenartige Schwierigkeiten beim Lernen und Arbeiten. Die einzelnen Ausprägungen unterscheiden sich teils stark voneinander und können verschiedene Lernbereiche, wie zum Beispiel das Rechnen, das Lesen, aber auch die Bildung von Zusammenhängen zwischen Informationen betreffen.

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Sinnesbehinderung

Von einer Sinnesbehinderung spricht man, wenn bei Menschen die Wahrnehmung ihres Hör-, Seh-, Tast- oder Riechsinns eingeschränkt ist und nicht durch Hilfsmittel ausgeglichen werden kann. In den meisten Fällen sind Hör- oder Sehvermögen betroffen.

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Vertiefende Informationen zu einzelnen Behinderungsformen, wie zum Beispiel Depressionen oder Multiple Sklerose, finden Sie in der Rehadat-Wissensreihe: www.rehadat.de/presse-service/publikationen.

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