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Was bedeutet KOFA?

KOFA – das ist die Abkürzung für „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“. Gestartet wurde das KOFA im Mai 2011 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Fachkräftesicherung und der Gestaltung ihrer Personalarbeit zu unterstützen.

Warum wurde das KOFA eingerichtet?

Schon heute berichtet gut die Hälfte aller KMU von mittleren oder gar großen Problemen bei der Stellenbesetzung. Gründe hierfür liegen unter anderem im demografischen Wandel, dem veränderten Bildungsverhalten Jugendlicher sowie in der aktuellen guten Beschäftigungssituation am Arbeitsmarkt. Allerdings unterscheiden sich die Fachkräfteengpässe deutlich zwischen Berufen, Qualifikation und Region.

Eine besondere Herausforderung beim Thema Fachkräftesicherung liegt für die große Zahl an KMU darin, dass sie im Wettbewerb um Fachkräfte nicht die gleiche personelle und finanzielle Ausstattung wie Großunternehmen haben. Je frühzeitiger sich KMU diesem Thema widmen, desto besser können sie sich im Wettbewerb um die besten Köpfe positionieren.

Das BMWi fördert das KOFA, um KMU frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren, etwa durch die Beschreibung der aktuellen Fachkräftesituation, ihnen Lösungen aufzuzeigen im Rahmen von Handlungsempfehlungen und sie auch durch das Angebot von Praxisbeispielen zu motivieren, ihre Personalarbeit strategisch auszurichten.

Welche Aufgaben hat das KOFA?

Das KOFA unterstützt KMU darin, Fachkräfte zu finden, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und mit einer qualifizierten Belegschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Das KOFA richtet sich mit seinem Angebot in erster Linie an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sowie Personalverantwortliche in KMU, aber auch an Multiplikatoren wie Verbände, Kammern und Wirtschaftsförderungen, Medienschaffende und eine interessierte Öffentlichkeit. Für Unternehmen stellt das KOFA Instrumente für ein innovatives und modernes Personalwesen bereit. Dazu zählt die gesamte Wertschöpfungskette von der Situations- und Unternehmensanalyse über die Positionierung als Arbeitgeber bis hin zum Finden, Binden und Qualifizieren von Fachkräften. Neben den Kernthemen zur Personalarbeit liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des KOFA aktuell auf den Themen „Digitalisierung – Arbeiten in einer vernetzten Welt“, „Inklusion – Menschen mit Behinderung einstellen“ und „Flüchtlinge integrieren“.

Wie arbeitet das KOFA?

Das KOFA wird von einem interdisziplinären Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Medienschaffenden realisiert, die am Institut der deutschen Wirtschaft Köln sowie in der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH arbeiten. Sie erheben Zahlen zur Fachkräftesituation in Deutschland, erstellen wissenschaftliche Studien, praxisnahe Handlungsempfehlungen sowie Checklisten und berichten von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen. Veröffentlicht werden alle Informationen zur Fachkräftesicherung auf der Internetplattform www.kofa.de. Diese Internetseite stellt das Herzstück des KOFA dar. Neben der wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit bietet das KOFA-Team Veranstaltungen und Vorträge zu Personalthemen an. Das KOFA ist eng mit zahlreichen relevanten Akteuren und Multiplikatoren im Themengebiet vernetzt.

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