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Unternehmen passen ihr Ausbildungsangebot an

Veröffentlicht: 06. Mai 2022

IW-Kurzbericht

In Berufen, die zwischen 2013 und 2021 durchgehend einen Fachkräftemängel aufzeigten, hat sich die Anzahl an Ausbildungsplätzen erhöht. Dies geht aus einem aktuellen Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Demnach ist das Ausbildungsangebot in langjährigen Engpassberufen kontinuierlich gestiegen und erstmals im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2020 leicht gesunken, aber 2021 bereits wieder größer geworden.

In Berufen ohne durchgehende Engpässe war das Ausbildungsplatzangebot im Jahr 2021 niedriger im Vergleich zu 2013. Dabei sank das Angebot vor allem in Berufen, bei denen es zwischen 2013 und 2021 nie einen Engpass gab. Dies verdeutlicht, dass Unternehmen intensiv auf Fachkräfteengpässe reagieren.

Darüber hinaus haben auch Bewerberinnen und Bewerber gute Chancen in Berufen mit langjährigem Fachkräftemangel. Einerseits gibt es hier teilweise weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber. Andererseits ist eine Anstellung wahrscheinlicher und die Arbeitsplatzsicherheit gegeben. Bei der Berufsorientierung sollte somit besonders auf Berufe mit großen Engpässen aufmerksam gemacht werden.

Zum gesamten Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft gelangen Sie hier.

Einen Überblick über die Rekrutierung von Auszubildenden finden Sie hier.