Zurück

Vorrangprüfung für Asylbewerber und Geduldete entfällt

Arbeitgeber müssen bei der Einstellung von Asylbewerbern und Geduldeten nun deutschlandweit nicht mehr prüfen, ob ein bevorrechtigter anderer Arbeitnehmer für den konkreten Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Bisher waren in Mecklenburg-Vorpommern, sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens und Bayern inländische Bewerberinnen und Bewerber sowie die ihnen gleichgestellten Bewerberinnen und Bewerber aus Ländern der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraum bevorrechtigte Kandidaten für die Besetzung von vakanten Stellen. 

Die Prüfung der Beschäftigungsbedingungen bleibt weiterhin bestehen. Im Rahmen der Beschäftigungsbedingungsprüfung stellt die zuständige Arbeitsagentur sicher, dass gleichwertige Arbeitsmarktbedingungen (zum Beispiel Gehalt und Arbeitszeit) für Asylbewerber und Geduldete wie für inländische Beschäftigte gewährleistet sind. Die Prüfung der Beschäftigungsbedingungen entfällt nach 48 Monaten Aufenthalt in Deutschland.

Siehe hierzu auch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

Feedback geben