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Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

Um einen besseren Überblick über die aktuelle Lage von Unternehmen in Deutschland zu erhalten, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie „Betroffenheit deutscher Unternehmen durch die Corona-Pandemie“ zeigt, dass Unternehmen von der Krise stark betroffen sind. Sie zeigt aber auch, dass Unterstützungsmaßnahmen ankommen. Demnach verzeichnen derzeit drei von vier Unternehmen negative Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der häufigste Grund hierfür ist ein Rückgang der Nachfrage, gefolgt von Liquiditätsengpässen und (Teil-)Betriebsschließungen. Kleine Unternehmen sind besonders stark von Liquiditätsengpässen betroffen, bereits jedes vierte Unternehmen musste einen Kreditantrag stellen. 

Soforthilfen werden genutzt

Die Soforthilfen werden von allen angebotenen Maßnahmen am meisten genutzt. Beinahe 6 von 10 Kleinunternehmen beanspruchen diese. An zweiter Stelle steht die Steuerstundung, die knapp jedes dritte Unternehmen nutzt. Auch Mittel aus krisenspezifischen Förderprogrammen des Bundes oder der Länder wergen angenommen, seltener hingegen Kredite oder Mittel aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Insgesamt wurden bereits 10,35 Milliarden Euro Soforthilfen von 1,4 Mio. Kleinstunternehmen, Soloselbständigen und Freiberuflern in Anspruch genommen. Mehr zur Studie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie können Sie hier nachlesen. 

Weitere Unterstützung von der EU 

Die Europäische Kommission hat den befristeten Sonderrahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie erweitert. Es sollen Unternehmen gestärkt werden, die durch die aktuelle Krise in Schieflage geraten sind. Der Beihilferahmen ist ein wichtiger Schritt, um zusätzliche Flexibilität bei Finanzhilfen für die Wirtschaft zu ermöglichen. Alle Details zu den Rekapitalisierungsmaßnahmen der EU finden Sie hier

Neues Corona-Steuerhilfegesetz 

Am 06. Mai hat das Bundeskabinett ein weiteres Paket auf den Weg gebracht, um Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen. Die steuerlichen Hilfsmaßnahmen umfassen unter anderem das vorzeitige Erhalten der Erstattung von Steuervorauszahlungen oder die Steuerfreistellung von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes. Eine gute Übersicht über die Hilfsmaßnahmen finden Sie hier

Weitere Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Kurzarbeitergeld und weitere hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Krise finden Sie im neuen KOFA-Dossier „Corona-Virus: Tipps für KMU“.
 

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