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Unternehmen sind bereit Fachkräfte aus Nicht-EU Ländern einzustellen

Laut einer Sonderauswertung der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage ist mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen (56 Prozent) grundsätzlich offen dafür, Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einzustellen. Von denjenigen, die offene Stellen nicht besetzen können, sind sogar zwei Drittel daran interessiert, Fachkräfte aus Drittstaaten anzuwerben.

Die notwendigste Maßnahme, um eine Einstellung ausländischer Fachkräfte zu erleichtern, ist demnach aus Unternehmersicht die Verbesserung der Angebote im In- und Ausland, um Deutsch zu lernen. Darüber hinaus sei die Erleichterung von administrativen Verfahren, wie die Erteilung von Visa im Ausland, der Aufenthaltstitel, der Arbeitsmarktzulassung und die Anerkennung von Berufsabschlüssen, notwendig. Für jedes vierte Unternehmen sind bessere zuwanderungsrechtliche Regelungen wie etwa die Abschaffung der Vorrangprüfung, bei der zuerst geprüft wird, ob es in Deutschland oder in der EU geeignete Bewerber für eine offene Stelle gibt, erforderlich.

Die Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetz durch das Kabinett am 19.12.2018 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Dieses soll die Einwanderung von Fachkräften, insbesondere beruflich Qualifizierten, aus Nicht EU-Ländern regeln und erleichtern. Es entfallen die Beschränkungen auf Engpassberufe und die Vorrangprüfung weg. Darüber hinaus soll die befristete Einreise für die Jobsuche erleichtert werden.

Eine Handlungsempfehlung zu dem Thema Rekrutierung aus dem Ausland finden Sie unter: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/internationale-fachkraefte

Weitere Informationen zur Sonderauswertung: https://rp-online.de/politik/deutschland/dihk-umfrage-mehrheit-der-firmen-sucht-fachkraefte-ausserhalb-der-eu_aid-35206335

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