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Unbesetzte Ausbildungsplätze stellen Betriebe vor Herausforderungen

Laut einer aktuellen Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) stehen Betriebe weiterhin vor dem Problem, ihre Ausbildungsplatzlücken nicht schließen zu können. 

26 Prozent der Ausbildungsplätze blieben demzufolge im Jahr 2019 unbesetzt. Außerdem wurden im Ausbildungsjahr 2018/2019 allein 15 Prozent der geschlossenen Ausbildungsverträge nicht angetreten oder vorzeitig gelöst. Dabei wurden 40 Prozent der gelösten Verträge vom Betrieb gelöst. Häufige Gründe dafür sind fehlendes Engagement, mangelndes Sozialverhalten oder auch eine Überforderung der Auszubildenden. 

Für Betriebe stellen die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt eine besondere Herausforderung dar, da unbesetzte Ausbildungsplätze und gelöste Verträge die Fachkräftesicherung erschweren. Diese Problematik existiert auch unabhängig von der aktuellen Covid-19 Krise und wird die Betriebe auch nach Überwindung derselben weiterhin vor Herausforderungen stellen. Insbesondere ostdeutsche Betriebe, kleine Betriebe oder auch Betriebe in bestimmten Branchen wie dem Bau- oder Gastgewerbe sind betroffen. 

Viele Betriebe versuchen, die Attraktivität der angebotenen Ausbildungsplätze durch gute Übernahmequoten, hohe Entlohnung oder Geld- und Sachleistungen zu steigern. Jedoch zeigen die Ergebnisse der IAB-Studie, dass diese Instrumente kaum Wirkung zeigen.  

Da das IAB in der Studie nur den Zeitraum vor Beginn der Ausbildung sowie das erste Ausbildungsjahr zugrunde legt, fallen die Zahlen hier geringer aus als bei den Ergebnissen einer Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. 

Die vollständige IAB-Studie finden Sie hier

Informationen dazu, warum sich die Investition in Ausbildung auch für Ihren Betrieb lohnt und wie Sie bei der Rekrutierung von Auszubildenden vorgehen können, finden Sie auf unserer KOFA-Webseite

 

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