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Überbrückungshilfe für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen, die durch die Folgen der Corona Pandemie ihren Geschäftsbetrieb einschränken oder einstellen mussten, können seit dem 10. Juli Überbrückungshilfe beantragen. Der Bund bezuschusst damit betriebliche Fixkosten von Unternehmen oder Organisationen, die sich durch die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sehen.

Die Überbrückungshilfe stellt das Nachfolgeprogramm für die Corona-Soforthilfe dar, welche zum 31. Mai 2020 ausgelaufen ist. Unternehmen, die sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, haben jetzt die Möglichkeit Überbrückungshilfe zu beantragen. Insgesamt 25 Milliarden Euro stellt der Bund im Rahmen seines Konjunkturprogramms dafür zur Verfügung. Die Maßnahme steht neben Unternehmen auch Organisationen, Freiberuflern, Soloselbstständigen sowie gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass sie in den Monaten April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60% im Vergleich zu April und Mai des Vorjahres verzeichnet haben.

Die Höhe des Zuschusses hängt von den betrieblichen Fixkosten sowie des erlittenen Umsatzrückganges ab. Insgesamt können zwischen 40% und 80% der betrieblichen Fixkosten erstattet werden. Zu den förderfähigen Fixkosten zählen unter anderem Mieten und Pachten, Grundsteuern oder auch Kosten für Auszubildende.

Die Auszahlung der Überbrückungshilfe wird von den Bundesländern übernommen und muss über einen Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Der spätmöglichste Zeitpunkt für eine Antragstellung ist der 31. August 2020.

Genauere Informationen sowie eine Übersicht über die Bewilligungsstellen der Bundesländer finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums.

Weitere Informationen, wie KMU am besten durch die Corona-Krise kommen, finden Sie hier.

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