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Trotz Corona-Krise immer noch starker Fachkräftemangel im Handwerk

Bis in das Jahr 2018 war die Nachfrage nach Arbeitskräften im Handwerk stetig gestiegen und mit ihr die Fachkräftelücke. Der Fachkräftemangel im Handwerk ist daher seit längerem besonders stark ausgeprägt. Trotz schwächerer Konjunktur und Corona-Krise hat sich daran nicht viel geändert. So fehlten im Jahr 2020 rund 65.000 Handwerker und sodass es durchschnittlich für jede dritte Stelle im Handwerk bundesweit keinen passend qualifizierten Arbeitslosen, mit dem diese hätte besetzt werden können. In absoluten Zahlen fehlt es besonders an Gesellinnen und Gesellen, relativ gesehen sind aber offene Stellen für Meisterinnen und Meister besonders schwer zu besetzen.

Das Ausbildungsangebot im Handwerk ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken, allerdings weniger stark als in anderen Bereichen der Wirtschaft. Im Lebensmittel- oder Bauhandwerk hingegen wurde das Ausbildungsplatzangebot 2020 sogar ausgeweitet. Viele Lehrstellen bleiben dennoch unbesetzt. Für die Zukunft gilt es, die (digitale) Berufsorientierung und Aufklärung zu verbessern, um mehr junge Menschen für eine duale Ausbildung zu begeistern.

Die gesamte Studie lesen Sie hier.

Neben der aktuellen Analyse liefert das KOFA für Handwerksbetriebe praktische Tipps, wie diese Auszubildende und Fachkräfte finden und langfristig binden können. Diese Informationen werden auf einer speziellen Seite für das Handwerk zusammengestellt.

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