Zurück

Studie zur Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen untersucht die Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen. Die Studie bietet Unternehmen Orientierung und Handlungsempfehlungen zur Fachkräftesicherung in den Digitalisierungsberufen. Sie zeigt auf, wo die benötigten Arbeitskräfte rar gesät sind und wo es noch Potenziale zu heben gibt.

Die Studie fokussiert Berufe der Informatik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik-, Energie- und Elektrotechnik, technischen Forschung und Entwicklung sowie Konstruktions- und Prozesssteuerung. In diesen Bereichen wird Personal auf allen Qualifikationsniveaus gesucht, von der Fachkraft mit abgeschlossener Berufsausbildung bis hin zum Experten bzw. der Expertin mit Diplom oder Masterabschluss. Ihre Kompetenzen werden insbesondere für den Weg zur Industrie 4.0 dringend gebraucht.

Zu den in der Studie genannten Personalstrategien bietet das KOFA praktische Umsetzungshilfen. Unternehmen können zur Fachkräftesicherung in Digitalisierungsberufen überregionale Rekrutierung, die eigene Ausbildung zukünftiger Fachkräfte und die gezielte Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen angehen. Auch ein passgenaues Employer Branding und Kooperationen mit Schulen und Hochschulen sind Bausteine einer strategischen Personalbedarfsplanung. In der Pflicht sehen die Autorinnen und Autoren der Studie auch die Politik. Die Qualifikation von Arbeitslosen, die Stärkung der Berufsbildung und eine fachkräfteorientierte Zuwanderungspolitik sind nur einige der zahlreichen Stellschrauben.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Feedback geben