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Resilient durch den Corona-Winter

Anlässlich der aktuellen Corona-Situation gibt das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) nützliche Tipps und Empfehlungen für Arbeitgeber und Beschäftigte für mehr Resilienz im Arbeitsalltag.

Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit, wird besonders durch die aktuellen Corona-Beschränkungen erschwert. Viele Aktivitäten fallen weg, die sonst einen Ausgleich zum Beruf darstellen. Auch das Fehlen von sozialen Kontakten, sowohl privat als auch im Arbeitsalltag, kann sich negativ auf die psychische Widerstandsfähigkeit auswirken. Laut ifaa-Expertin Dr. Anika Peschl kann dies langfristig negative Folgen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten haben. „Deswegen ist es seitens Beschäftigter und Arbeitgeber erforderlich anders als gewohnt zu denken und zu handeln,“ so die Expertin.

Sie empfiehlt Arbeitgebern, im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung die Resilienz der Mitarbeitenden zu stärken. Vorgesetzten empfiehlt Peschl zur aktuellen Situation Bezug zu nehmen, für das Thema Resilienz zu sensibilisieren und somit die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden zu stärken.

Außerdem sollten Sie als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin versuchen, eine optimistische Grundhaltung zu fördern, um den Blick auf das Positive zu lenken. Auch die Wertschätzung gegenüber Kollegen und Kolleginnen und die Anerkennung von unterschiedlichen Lebensherausforderungen ist von Bedeutung. Gleichzeitig sollten Sie regelmäßig das Gespräch mit den Beschäftigten suchen und die Sinnhaftigkeit der Arbeit hervorheben. Diese und weitere Methoden sind wichtig, um in Zeiten von Homeoffice und Kontaktbeschränkungen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen und deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu sichern.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf der Webseite des ifaa.

Eine detaillierte Anleitung, wie Sie die Resilienz Ihrer Mitarbeitenden stärken können finden Sie hier.

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