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Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ wird fortgesetzt

Überbetriebliche und vergleichbare Berufsbildungsstätten (ÜBS) können laut BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) ab sofort neue Anträge innerhalb des Programms „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellen. Mit der Ende Dezember 2019 veröffentlichten, neuen Förderrichtlinie können BOF-Kurse nunmehr bis Ende 2021 durchgeführt werden.

In den vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2016 geförderten, 13- bis 26-wöchigen BOF-Kursen, werden nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete und Zugewanderte mit besonderem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf in Lehrwerkstätten und Betrieben gezielt auf eine Berufsausbildung vorbereitet. BOF-Kurse bieten den Teilnehmenden umfassende Einblicke in bis zu drei Ausbildungsberufe. Mit sprach- und berufsbezogenem Fachunterricht werden sie gezielt auf die Anforderungen in der Berufsschule vorbereitet. Mit individueller sozialpädagogischer Begleitung wird die anschließende Vermittlung in eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung unterstützt.

Weitere Informationen zum Programm "Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) finden Sie hier.

Diverse praxisnahe Materialien für den Einsatz in der Personalarbeit finden Sie im KOFA-Dossier "Flüchtlinge integrieren".

 

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