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Ohne Zuwanderung und spätere Rente fehlen bis zu 4,2 Millionen Fachkräfte

Der zunehmende Renteneintritt geburtenstarker Jahrgänge führt zu einem Einbruch des Fachkräfteangebots in Deutschland. Das genaue Ausmaß hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Im schlimmsten Fall könnten der Wirtschaft gegenüber heute bis zu 4,2 Millionen Fachkräfte fehlen, so eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Diese Entwicklung ist nur zu stoppen, wenn deutlich mehr Menschen länger arbeiten, bevor sie in Rente gehen und Deutschland mehr Fachkräfte aus dem Ausland gewinnt, so Studienautor Wido Geis-Thöne. Ein Szenario, nach welchem die Zahl der Fachkräfte weitestgehend konstant bleibt, kann „voraussichtlich nur mit gezielten Weiterentwicklungen des ordnungspolitischen Rahmens zur Zuwanderung und späterem Renteneintritt erreicht werden“, so Geis-Thöne.

In jedem Fall wird es zu einer Verschiebung zwischen akademisch und beruflich qualifizierten Erwerbspersonen kommen. So steigt die Zahl von Ersteren bis zum Jahr 2040 in allen betrachteten Szenarien stark an.

Weitere Informationen zum Fachkräfteengpass finden Sie hier. Informationen, wie Sie internationale Fachkräfte erfolgreich rekrutieren und integrieren, erhalten sie hier.

Die vollständige Studie des IW finden Sie hier.

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