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Ohne sie geht es nicht

Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leisten bereits heute einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie des Kompetenzzentrum Fachkräfte (KOFA) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Die Zahl der Migrantinnen und Migranten in Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2020 gab es rund 11,4 Millionen Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit in Deutschland, mehr als jeder Zehnte (13,2 Prozent) davon ist in Deutschland geboren. Aufgrund sinkender Geburtenraten und der Abnahme der arbeitsfähigen Bevölkerung ist Deutschland auf eine qualifizierte Fachkräfteeinwanderung aus dem Ausland angewiesen.

Im Jahr 2020 deckten bereits etwa 4,1 Mio. der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit den Fachkräftebedarf am deutschen Arbeitsmarkt, 1,9 Mio. von ihnen in Fachkraftberufen, welche in der Regel eine (duale) Ausbildung voraussetzen.

Deutschlandweit stellten Migrantinnen und Migranten 2020 über 132.000 Berufskraftfahrerinnen und -fahrer und somit über 23 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Beruf. Zudem deckten sie mit über 91.000 Beschäftigten gut 31 Prozent der Fachkräfte im Gastronomieservice. 28,5 Prozent aller Migrantinnen und Migranten sind in Engpassberufen tätig.

Auch die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter entwickelt sich positiv: So verfünffachte sich deren Präsenz in Fachkraftberufen in Rheinland-Pfalz zwischen 2013 und 2020. In Mecklenburg-Vorpommern vollzog sich im selben Zeitraum sogar eine Versechzehnfachung.

Künftig werden Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt noch präsenter werden. Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund beginnen eine Ausbildung und dabei häufiger als Deutsche in Engpassberufen.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Was Sie bei der Einstellung und Integration von internationalen Fachkräften beachten müssen erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

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