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Mit Ausbildung gegen den Fachkräftemangel 

Es lohnt sich, den Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung zu decken. Zu diesem Ergebnis kam die die repräsentative Kosten-Nutzen Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) für das Ausbildungsjahr 2017/2018.

Investition in Ausbildung lohnt sich

Die Investitionen der Betriebe lohnen sich aber weiterhin, auch wenn die Nettokosten der Betriebe im Vergleich zur letzten Ergebung im Jahr 2012/2013 leicht auf 6.478 Euro pro Auszubildende/-r und Jahr gestiegen sind. Lohnenswert ist die Ausbildung insbesondere bei anschließender Übernahme der Auszubildenden. Bestärkend gaben 90 Prozent der befragten Betriebe an, entweder alle oder zumindest einen Teil ihrer Auszubildenden übernehmen zu wollen. In früheren Untersuchungen lag der Anteil der übernahmewilligen Betriebe noch bei 83 Prozent.  
 
Laut BIBB Erhebung profitieren ein Großteil der Betriebe

  1. schon während der Ausbildung durch die produktiven Beiträge der Auszubildenden, und
  2. bei erfolgreicher Übernahme durch eingesparte Personalkosten.

Daneben fallen weitere Nutzenfaktoren wie Vermeidung von Stellenvakanzen oder eine hohe Identifikation mit dem Betrieb sowie eine lange Betriebszugehörigkeit positiv ins Gewicht.  

BIBB rät: Ausbildungsengagement aufrecht erhalten

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftebedarfs rät das BIBB den Betrieben ihr Ausbildungsengagement aufrecht zu halten. Dies gilt insgebsondere deshalb, weil sich die Verfügbarkeit von Fachkräften auf den regionalen Arbeitsmärkten in den letzten Jahren für Betriebe verschlechtert hat. 
 
Die vollständigen Ergebnisse des BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2017/ 2018 finden sie auf www.bibb.de.
 
Anmerkung: Die BIBB-Erhebung beschreibt die Ausgangslage im Bereich Ausbildung vor der Corona-Pandemie im Jahr 2017/2018. Welche Wirkungen die Corona-Krise auf Weiterbildungsinvestitionen von Unternehmen haben erfahren Sie hier:  

Praktische Tipps für den betrieblichen Alltag

 

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