Zurück

Mehr Jobchancen für Menschen mit Behinderung

Ende April hat der Bundestag das Teilhabestärkungsgesetz beschlossen. Ziel ist es dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung bessere Chancen im Arbeitsleben haben. So werden einheitliche Ansprechstellen eingerichtet, die Arbeitgeber hinsichtlich der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung beraten. Diese Ansprechpersonen sollen als unabhängige „Lotsen“ auf Unternehmen zugehen und diese für die Einstellung von Menschen mit Behinderung gewinnen.

Eine weitere konkrete Maßnahme ist, dass Assistenzhunde in allgemein zugänglichen Einrichtungen erlaubt werden, selbst wenn Hunde dort ansonsten verboten sind.

Zusätzlich wird das Budget für die Ausbildungsförderung erweitert. So können zukünftig auch Menschen, die bereits in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten, aus dem Budget für Ausbildungsförderung unterstützt werden. Damit wird eine weitere Möglichkeit geschaffen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Des Weiteren wurde die Einführung einer Gewaltschutzregelung beschlossen und im Sozialgesetzbuch verankert. Sie verpflichtet Dienstleister aus dem Bereich Rehabilitation und Teilhabe, geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt zu treffen.

Weitere Informationen zum Teilhabestärkungsgesetz finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Wie Sie die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gestalten, finden Sie in unserem Themen-Dossier Inklusion.

 

Feedback geben