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Leichter Anstieg neu abgeschlossener Ausbildungsverträge

Eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, dass knapp 28.000 der Auszubildenden aus dem Jahr 2017 aus den wichtigsten acht Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) kamen. Dies sind rund 15 400 mehr als im Jahr davor. Dies weist laut einem BA-Sprecher darauf hin, dass immer mehr Jugendliche die Chance durch eine Berufsausbildung erkannt haben.

Auf der anderen Seite weisen die Zahlen auf eine erhöhte Nachfrage der Unternehmen hin. Diese nehmen Geflüchtete zunehmend als potenzielle Nachwuchskräfte wahr. Informationen zur Integration von Geflüchteten finden Unternehmen auf www.kofa.de/fluechtlinge.

Mit rund 514 000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen insgesamt im Jahr 2017 stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Dabei konnte laut statistischem Bundesamt eine deutliche Zunahme neuer Verträge bei Männern im Vergleich zu 2016 festgestellt werden. Bei den Frauen hingegen ist weiterhin ein rückläufiger Trend zu vermerken. Den größten absoluten Zuwachs gab es im Handwerk mit 2,8%.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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