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Leichte Erholung am Ausbildungsmarkt spürbar

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2020 im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie um 57.600 zurück gegangen. Es gab sowohl weniger Ausbildungsinteressierte als auch Ausbildungsplatzangebote als im Vorkrisenjahr.

Im Juni 2021 berichtet die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht zum Ausbildungsmarkt, dass die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen das Vorjahresniveau nur noch leicht unterschreite. Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber sei aber nochmals stark rückläufig. Die Entwicklung verläuft allerdings je nach Region bzw. Bundesland und auch je nach Ausbildungsberuf bzw. Branche sehr unterschiedlich.

So berichtet der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) Hans Peter Wollseifer von einer spürbaren Erholung im Bereich der Handwerksberufe. Bis Ende Juni konnten 13,1 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weitere Informationen finden Sie hier. Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag meldet positive Tendenzen mit 1,4 Prozent mehr Ausbildungsverträgen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Gemeinsamen Anstrengungen von Betrieben, Kammern und Politik wie dem „Sommer der Berufsbildung“, um wieder mehr Jugendliche für eine duale Berufsausbildung zu interessieren, scheint erste Früchte zu tragen.

Jetzt kommt es darauf an, Schulabgängerinnen und Schulabgänger diesen Sommer für eine duale Ausbildung zu begeistern und für die noch freien Ausbildungsplätze die passenden Azubis zu finden. Wie das gelingen kann, erfahren Sie auch in unseren Tipps zum Ausbildungsmarketing und speziell für das Handwerk hier.

Den Monatsbericht Juni zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt der der Agentur für Arbeit finden Sie hier.

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