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Kurzstudie: Stellen bleiben immer länger unbesetzt!

Wie schwer es ist, offene Stellen zu besetzen zeigt ein aktueller IW-Kurzbericht: Fachkräfteengpässe haben sich inzwischen auf viele Berufe und Regionen ausgebreitet. Dies erschwert die Personalsuche und führt zu immer längeren Zeiträumen bis zur Besetzung offener Stellen. Davon sind vor allem kleine Unternehmen betroffen, die fast jede dritte Personalsuche erfolglos abbrechen müssen.

Zwar planen die meisten Unternehmen inzwischen mehr Zeit für die Personalsuche ein – im Schnitt 59 Tage – das reicht jedoch nicht aus: Die Zeit bis zur Stellenbesetzung stieg im letzten Jahr auf durchschnittlich 82 Tage an. So belegen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (2017), dass Stellen immer kurzfristiger gemeldet werden: Nur 14 Prozent aller bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen werden mehr als einen Monat früher gemeldet.  

Gründe dafür sehen die Experten unter anderem in der guten Wirtschaftslage und der dynamischen Auftragslage. Dadurch entsteht der Personalbedarf kurzfristiger als früher und die Personalsuche wird erschwert.

Was tun?

Idealerweise sollten Unternehmen ihren Personalbedarf möglichst vorausschauend planen und in jedem Fall von Anfang an alle notwendigen Suchwege beschreiten – beispielsweise sollten auch die Arbeitsagenturen frühzeitig miteinbezogen werden. Das erspart Zeit und hilft dabei, Stellen pünktlich zu besetzen!

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