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Kurzarbeitergeld wird bis Ende 2021 verlängert 

Die Koalitionsspitzen haben sich auf eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum 31. Dezember 2021 geeinigt. Damit verlängert sich der mögliche Anspruch von bisher zwölf auf 24 Monate. Gelten soll die verlängerte Regelung für Unternehmen, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeitergeld eingeführt haben. Aktuell geltende Regeln zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld sollen noch bis zum 31. Dezember 2021 für alle Betriebe gelten, die bis zum 31. März 2021 mit der Kurzarbeit beginnen. 

Union und SPD haben zudem weitere Erleichterungen beschlossen: 

  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis zum 31. Juni 2021 vollständig erstattet. 
  • Für Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, werden 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge für den Zeitraum vom 01. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 erstattet. Erfolgt während der Kurzarbeit eine Weiterqualifizierung der Angestellten, so können die Sozialversicherungsbeiträge gänzlich ersetzt werden.  
  • Anhebung des Kurzarbeitergeldes von derzeit 60 Prozent des Nettolohns: 

    • Ab dem vierten Monat auf 70 Prozent bzw. 77 Prozent für Berufstätige mit Kindern.
    • Ab dem siebten Monat auf 80 Prozent bzw. 87 Prozent für Berufstätige mit Kindern.
      Dieser Anspruch zählt bis zum 31. Dezember 2021.
      Dafür vorausgesetzt wird, dass das Unternehmen bis zum 31. März 2021 Kurzarbeitergeld beantragt hat. 

  • Minijobs bis zu 450 Euro bleiben als weitere Verdienstmöglichkeit anrechnungsfrei.  
  • Steuererleichterungen für Arbeitgeberzuschüsse auf das Kurzarbeitergeld werden bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.  

Etwaige weitere Verlängerungen werden von der Pandemieentwicklung abhängig gemacht.  

Weitere Informationen dazu, wie Sie Kurzarbeit beantragen und Kurzarbeit für Weiterbildung nutzen können, finden Sie unter: www.kofa.de/corona

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