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KOFA-Kompakt Studie zum Ausbildungsmarkt im Juni 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich auch am Ausbildungsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist zum Juni 2020 ein deutlicher Rückgang der Ausbildungsstellen zu beobachten. Während bei den gemeldeten Ausbildungsbewerbern schon länger ein rückläufiger Trend zu beobachten ist, kommt es bei den Ausbildungsstellen damit erstmals seit 2013 zu einem Rückgang. 

Auf Monatsebene zeigt sich, dass seit Beginn der Corona-Krise im März dieses Jahres deutlich weniger neuen Stellen auf dem Ausbildungsmarkt ausgeschrieben wurden als in den Vorjahren. Im Juni hat sich die Situation etwas erholt, es kamen dort ähnlich viele Stellen neu hinzu wie im Vorjahr. Ob die Stellen, die während der Corona-Krise nicht gemeldet wurden, bis zum Beginn des Ausbildungsjahres noch ausgeschrieben werden, kann erst eine Beurteilung im Herbst zeigen.  

Die Berufsgruppen sind unterschiedlich stark betroffen. Im Tiefbau kann ein leichtes Stellenplus verzeichnet werden. Auch in der Ver- und Entsorgung sowie im Verkauf wurden nur minimal weniger Stellen ausgeschrieben. Stark betroffen sind dagegen Ausbildungsberufe im Verkauf in Drogerien und Apotheken, im Tourismus und der Gastronomie, aber auch in technischen Bereichen wie der Maschinenbau- und Betriebstechnik. Teilweise waren hier aber auch vor Beginn der Corona-Krise rückläufige Trends zu beobachten.  

Im KOFA-Dossier zum Thema Corona finden Sie Informationen dazu, worauf es bei der Ausbildung während der Corona-Krise ankommt. Das KOFA-Thema des Monats Mai gibt Tipps, worauf bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter in Zeiten von Corona zu achten ist. 

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