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KMU in Innenstädten zwischen Strukturwandel und Digitalisierung

Besucherinnen und Besucher deutscher Innenstädte wurden im vergangenen Herbst zur Attraktivität und zu Verbesserungspotenzialen in deutschen Innenstädten befragt. In einer Studie des Instituts für Handelsforschung (IHF Köln) erhalten die betrachteten Städte von den Befragten im Durchschnitt nur eine drei plus. Zu den Städten mit den attraktivsten Innenstädten zählen Leipzig, Erfurt, Trier, Stralsund und Wismar. Am stärksten wird die positive Bewertung von Faktoren wie Flair und Ambiente sowie von einem vielfältigen Einzelhandelsangebot beeinflusst. 

Während die Faktoren Ambiente und Einzelhandelsangebot nur schwer und langfristig beinflussbar sind, können kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels im Bereich des Komforts und der Attraktivität für Kunden selbst an den Stellschrauben drehen. Eine Digitalisierungsstrategie wappnet Unternehmen dabei gegen die Konkurrenz aus dem Netz. Die sinnvolle Kombination von on- und offline Angeboten kann ein geeigneter Weg sein, so Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketing der Stadt Hilden auf WDR 5. Beispielsweise wünschen sich die Befragten, sich vor dem Kauf online über Verfügbarkeit und Preise von bestimmten Produkten informieren zu können. Auch der Ausbau von erlebnisorientieren Angeboten kann die Attraktivität von Geschäften steigern.
In unserem Praxisbeispiel „Eine Buchhandlung kämpft um ihre Kunden“ erfahren Sie, wie sich eine Buchhandlung aus Köln erfolgreich gegen Online-Anbieter und lokale Konkurrenz durch große Ketten mit dem Buy-Local-Gedanken, erweitertem Geschäftsfeld und Online-Kommunikation durchgesetzt hat.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse können Sie hier erhalten. Eine Einführung zum Thema Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen, Daten und Fakten sowie Praxisbeispiele finden Sie hier: www.kofa.de/digitalisierung.

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