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IW-Studie: Bildungsstand von Geflüchteten

Die IW-Wissenschaftlerin Kristina Stoewe wollte herausfinden, warum sich zwar viele deutsche Unternehmen für Flüchtlinge als Azubis oder künftige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen interessieren – warum es aber zugleich so schwierig ist, sie auf einen Ausbildungsplatz oder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln.

In der Studie werden wichtige Unterschiede zum deutschen Berufsbildungssystem dargestellt. Relevante Unterschiede liegen beispielsweise im Aufbau der (Berufs-) Bildungssysteme in den Herkunftsländern Geflüchteter. Diese weisen meist eine quantitativ geringe Bedeutung formaler beruflicher Bildung sowie eine niedrige Anzahl formalisierter Ausbildungsberufe auf. Zudem ist in den dortigen regulären Berufsbildungssystemen keine duale Berufsausbildung bekannt. Hervorzuheben ist außerdem das geringe gesellschaftliche Ansehen der formalen Berufsausbildung im Vergleich zur hochschulischen Bildung in den Hauptherkunftsländern.

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