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Integration Geflüchteter am Arbeitsmarkt schreitet voran

Immer mehr Geflüchtete finden Anschluss auf dem Arbeitsmarkt. Laut einem IW-Report hat sich ihre Erwerbsbeteiligung seit 2016 beinahe verdreifacht, sie stieg von etwa 11 Prozent auf rund 29 Prozent. Ohne die Corona-Krise wäre die Erwerbsbeteiligung wohl sogar noch mehr gestiegen. Viele Geflüchtete arbeiten in Branchen, die besonders von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind. Dazu zählt zum Beispiel das Gastgewerbe. Neben dem Gastgewerbe arbeiten viele Geflüchtete außerdem im Handel oder in Zeitarbeitsfirmen. Die Mehrheit der Geflüchteten (etwa 75 Prozent) ist in kleinen und mittelgroßen Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt. 

Als Folge des demografischen Wandels werden in den nächsten Jahren durch vermehrte Renteneintritte große Lücken am Arbeitsmarkt entstehen. Mit einer geeigneten Qualifizierung und ausreichend Deutschkenntnissen können diese Lücken in Zukunft auch von Geflüchteten gefüllt werden. Deshalb sollte die Qualifizierung Geflüchteter besonders während der Corona-Pandemie nicht vernachlässigt werden. Praxisbeispiele, Handlungsempfehlungen und rechtliche Rahmenbedingungen zur Beschäftigung von Geflüchteten in Ihrem Betrieb finden Sie im KOFA-Dossier "Flüchtlinge integrieren".  

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