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ifo-Studie: Teilzeitlücke schließt sich nur sehr langsam

Eine Studie des ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. zeigt, dass sich die Teilzeitlücke am Arbeitsmarkt zwischen Frauen und Männern nur schleppend schließt. So arbeiteten Männer im Jahr 1999 durchschnittlich 41,5 Stunden pro Woche und im Jahr 2020 noch 39,4 Stunden. Bei den Frauen entwickelte sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 1999 bis 2020 von 32,7 Stunden zu 31,8 Stunden.

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist somit in den letzten 21 Jahren nur um 1,2 Arbeitsstunden geschrumpft.
Als Gründe nennt die Studienautorin Katharina Heisig auch das Fortbestehen von Geschlechterrollen und unzureichende Kinderbetreuungsangebote. „Westdeutsche Frauen arbeiten mit 30,2 Sunden immer noch über 4 Stunden pro Woche weniger in bezahlter Arbeit als ostdeutsche Frauen, die auf 34,3 Stunden kommen“, so Heisig.

Zur Meldung des ifo-Instituts gelangen Sie hier.
Informationen, wie Sie den Umfang der Beschäftigung bei Frauen und Männern flexibilisieren oder anderweitig anpassen könnten, finden Sie in der Handlungsempfehlung „Flexible Arbeitszeiten“.

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