Zurück

IAB-Studie: Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten gelingt

Seit 2019 ist der Anteil der Geflüchteten, der Leistungen der Grundsicherung bezieht zurückgegangen. Unter denjenigen, die seit 2016 in Deutschland leben, sogar um 29 Prozent.

Gleichzeitig steigt die Beschäftigungsquote Geflüchteter seit 2016 an. Im Juli 2020 lag sie bei fast 36 Prozent. Der Großteil der Geflüchteten geht dabei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

Geflüchtete, die noch keine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, sind häufig von Umständen betroffen, die die Integration auf dem Arbeitsmarkt massiv erschweren. So fehlt es ihnen oft an Berufs- und Schulabschlüsse sowie ausreichenden Deutschkenntnissen.

Auch zwischen den Geschlechtern gibt es große Unterschiede: Unabhängig von der Haushaltsstruktur, dem Bildungsniveau und dem früheren Beruf, liegt der Anteil der erwerbstätigen geflüchteten Frauen um etwa 30 Prozent niedriger als bei den Männern. Geflüchtete Frauen sind dabei wesentlich häufiger von Sprachdefiziten betroffen, was Ihnen den Eintritt in den Arbeitsmarkt deutlich erschwert.

Den gesamten Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) finden Sie hier.

Hier erhalten Sie Informationen zur Sprachförderung von Geflüchteten in Ihrem Betrieb. Wie die Integration geflüchteter Frauen in den Arbeitsmarkt gelingt, erfahren Sie hier. Weitere Informationen zur Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt erhalten Sie in unserer KOFA-Studie

 

 

Feedback geben