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Höhere Berufsbildung zahlt sich aus 

Laut einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) besetzen Beschäftigte mit einer Aufstiegsfortbildung häufiger als solche ohne höhere Berufsausbildung Führungspositionen und Stellen mit Projekt- oder Budgetverantwortung. Eine höhere Berufsbildung umfasst dabei zum Beispiel die Abschlüsse Meister und Techniker aber auch Betriebs- oder Fachwirt.  

Auch am Gehalt lassen sich die Vorteile der höheren Berufsbildung erkennen. Durchschnittlich erhalten Vollzeitbeschäftigte mit Aufstiegsfortbildung circa 900 Euro mehr Bruttogehalt im Monat als Personen ohne berufliche Höherqualifizierung. Die Einkommensunterschiede zwischen akademischen Berufen und Beschäftigten mit höherer Berufsbildung sind wesentlich geringer als die Unterschiede zwischen Akademikern und Beschäftigten ohne Aufstiegsfortbildung. 

Dabei wirken sich die Einkommensvorteile bei Männern und Frauen gleichermaßen aus. Ob es eine Meister-, Techniker-, oder kaufmännische Fortbildung ist, spielt keine erhebliche Rolle. Alle Fortbildungsarten steigern die Chance auf mehr Verantwortung und ein höheres Einkommen. 

Fortbildung hat positive Auswirkungen auf die Karriere 

In der repräsentativen Stichprobe aus dem Jahr 2018 mit circa 20.000 Befragten gab die Hälfte der beruflich Höherqualifizierten an, dass die Fortbildung hinsichtlich des Einkommens und einer anspruchsvolleren Position sehr viel, beziehungsweise viel genutzt hat. Insgesamt betrachtet gaben sogar zwei von drei Befragten an, dass die berufliche Fortbildung positive Auswirkungen auf die Karriere hatte.  

Die gesamte Analyse des BIBB finden Sie unter www.bibb.de.  

Weitere Informationen zum Thema Aufstiegsfortbildungen, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden Sie unter https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden.

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