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Hilfsprogramm für Ausbildung beschlossen

Heute wurden von der Bundesregierung Eckpunkte für ein 500 Millionen schweres Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Somit sollen durch die Corona-Krise bedrohte Ausbildungsplätze gesichert werden. 
Die Betriebe sollen folgendermaßen unterstützt werden:

  • 2.000 € für jeden 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag 
  • 3.000 € für jeden zusätzlich geschaffenen und abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
  • 3.000 € für die Übernahme Auszubildender aus pandemiebedingt insolventen Betrieben 

Mit dem Hilfsprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll auch der Fachkräftenachwuchs für die nächsten Jahre gesichert werden. Grundlage der Eckpunkte ist die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, die in einer gemeinsamen Erklärung Möglichkeiten aufgezeigt haben „bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen“, so Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Genaue Informationen zu den Unterstützungsleistungen finden Sie hier

Gemeinsamer Appell von Bundespräsidenten und Spitzen der Wirtschaft

Gemeinsam mit den Spitzen der Wirtschaft hat Bundespräsident Steinmeier zudem einen Appell zur beruflichen Bildung in der Corona-Krise veröffentlicht. In dem Appell ruft der Bundespräsident dazu auf, dass Unternehmen trotz der besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie Ausbildungsplätze sichern. Es wird nicht nur an die Unternehmen appelliert, auch Auszubildende und ihr soziales Umfeld (Familie und Lehrer) werden dazu ermutigt, sich um Ausbildungsplätze zu bemühen und Angebote der Information und Vermittlung sowohl digital als auch analog zu nutzen. 

Verfasst wurde der Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Vorsitzenden des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Sie können den Appell hier vollständig lesen. 

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