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Girls’ Day & Boys’ Day 2021

Berufsorientierung ist in Zeiten der Corona-Pandemie für Schülerinnen und Schüler besonders schwierig. Präsenzveranstaltungen wie Messen, Unternehmensbesuche oder Informationsveranstaltungen finden momentan kaum oder gar nicht statt. Auch die Unterstützung von Seiten der Schulen oder Arbeitsagenturen kann nicht wie gewohnt greifen. Den diesjährigen Girls’ Day und & Boys’ Day gab es deshalb vorwiegend in digitaler Form – dafür aber mit zahlreichen Angeboten: Rund 5.000 Unternehmen und Institutionen beteiligten sich heute am 22. April am deutschlandweiten Aktionstag. Sie ermöglichten 95.000 Mädchen und Jungen einen Einblick in vielfältige Berufsfelder, welche die Schülerinnen und Schüler für sich sonst eher selten in Betracht ziehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete den diesjährigen Girls‘ Day mit einem Livestream. Die Aktionstage werden vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Initiative Klischeefrei unterstützt.
Weitere Informationen zum Girls‘ Day finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Boys‘ Day finden Sie hier

Die Initiative Klischeefrei setzt sich für die geschlechtergerechte Berufs- und Studienwahl ein. Mit ihrer Schirmherrin Elke Büdenbender sprechen wir im Podcast KOFA auf dem Sofa. Hören Sie sich hier die aktuelle Folge hier an: Weg mit den Rollenklischees bei der Berufswahl und Augen auf für neue Perspektiven.

Weitere Informationen zu Klischeefrei finden Sie hier.

Eine aktuelle Zusammenfassung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass der Girls’ Day ein wichtiger Baustein ist, um dem Fachkräftemangel in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) entgegenzuwirken. Laut Angaben des IW ist die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikerinnen zwischen 2011 und 2018 um 40,6 % gestiegen. Der Frauenanteil in den MINT-Berufen erhöhte sich von rund 20 % im Jahr 2011 auf etwa 23 % im Jahr 2018. Auch unter beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften gibt es inzwischen mehr Frauen: Ihr Anteil stieg – wenn auch nur leicht – von 11,6 Prozent (2011) auf 11,8 Prozent (2018). Weitere Informationen finden Sie hier

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