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Gestiegene Bedeutung für die berufliche Wiedereingliederung

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung zeigt, dass 2015 knapp 32.500 Menschen Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben beantragt haben. Hinter dieser juristischen Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die Menschen mit Behinderung helfen können eine bestehende Arbeitsstelle zu erhalten oder in eine neue Arbeitsstelle einzusteigen. Das können Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitgeber sein, wenn krankheitsbedingt die Produktivität vorübergehend oder dauerhaft in der bestehenden Tätigkeit gesunken ist. Das können auch aber Weiterbildungen und Umschulungen sein, damit eine Fachkraft neue Tätigkeiten in Angriff nehmen kann, wenn sie den bestehenden Beruf nicht mehr komplett ausüben kann. Zwischen 2010 und 2015 ist die Anzahl der Anträge um fast 5000 gestiegen.

32.500 Antragsstellerinnen und Antragssteller sind bei einer Gesamtzahl von 43 Millionen Erwerbstätigen natürlich auf den ersten Blick eine überschaubare Zahl. Dennoch ist es auch für kleine und mittlere Unternehmen wichtig das Thema berufliche Wiedereingliederung im Hinterkopf zu behalten. Denn Krankheiten können jede und jeden treffen und die Behinderungsfolgen ganz unterschiedlich sein.
Zwei Krankheitsbilder stechen bei den Antragsstellerinnen und Antragstellern hervor. So hat fast jeder zweite Antragssteller bzw. jede Antragssteller eine Behinderung des Stütz- oder Bewegungsapparates. Immerhin 31 Prozent haben eine psychische Behinderung. Letztere sind vor Antragsstellung häufiger erwerbslos.

Die vollständige Studie finden Sie hier. Mehr Informationen zum Themenschwerpunkt Inklusion von Menschen mit Behinderung finden Sie in unserem Dossier.

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