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Gelingende Integration

Die Integration von Zuwanderern funktioniert immer besser. In Deutschland geborene Kinder der zweiten Generation sind wesentlich besser integriert als Personen der ersten Generation. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW).

Die Integration, ob bei der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Politik hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Berechnungen auf Grundlage des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass 2018 die Hälfte der ersten Zuwanderer-Generation und Dreiviertel der zweiten Generation sich als Deutsche sehen. Im gleichen Jahr hatten 56 Prozent der ersten Generation und 77 Prozent der zweiten Generation einen nicht-migrantisch geprägten Freundeskreis

Besonders positiv ist, dass sich Zuwanderer der zweiten Generation aus den neuen EU-Mitgliedsländern fast vollständig integriert haben. Hingegen sind bei vielen Zuwanderern der zweiten Generation aus der Türkei noch weitere Integrationsschritte notwendig. Beispielsweise hatten 2018 unter den türkischen Zuwanderern der ersten Generation nur 36 Prozent einen nicht-migrantisch geprägten Freundeskreis. Bei den türkischen Zuwanderern der zweiten Generation waren es 46 Prozent.

Eine gelungene Integration ist der Schlüssel und „spielt eine wichtige Rolle, um Wohlstand, Wachstum und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu garantieren“, so Wido Geis-Thöne, Autor der Studie und Experte für Migrationsfragen.

Die vollständige Studie des IW finden Sie hier.

Informationen, wie Sie die Integration von internationalen Fachkräften unterstützen können, finden Sie hier. Lesen Sie auch unsere KOFA-Studie „Kulturelle Vielfalt in Unternehmen“.

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