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Flexible Arbeitszeiten beim Bäcker: Geht das?

Handwerksbetriebe haben vor allem ein Problem: Es fehlt der Nachwuchs und passende Fachkräfte, um die tägliche Arbeit meistern zu können. Damit Handwerksbetriebe als Arbeitgeber attraktiver werden, suchen viele nach neuen Lösungen – eine davon: Flexible Arbeitszeiten.

Doch kann so etwas beim Bäcker funktionieren? Tagsüber backen statt nachts in der Backstube stehen, wenn alle noch schlafen? Wie ein Spiegel-Artikel zeigt, können auch kleine Betriebe ihren Beschäftigten möglichst viel Flexibilität einräumen. Die Bäckerei Leonhardt aus dem badischen Bretten macht es vor: Flexible Arbeitszeiten, maximal Fünftagewoche, zeitversetzte Schichten und ein Wunschdienstplan ermöglichen den Mitarbeitenden genügend Freiraum.

„Wer fähige Mitarbeitende haben will, muss sich auch danach richten, wie sie arbeiten beziehungsweise tätig sein können. Die gegenseitige Wertschätzung ist uns immens wichtig. Deshalb wollten wir weg von der Nachtarbeit – und dafür die Waren frisch am Tag backen“, sagt Inhaber Steffen Leonhardt dem Spiegel.

Mit ihrem Konzept konnte die Bäckerei qualifizierte Fachkräfte gewinnen – nicht nur in der Backstube, sondern in allen Bereichen.

Sie möchten mehr zum Thema flexible Arbeitszeitmodelle wissen? Dann schauen Sie sich hier unsere Handlungsempfehlung an.

Den gesamten Spiegel-Artikel zu New Work im Handwerk finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Personalarbeit im Handwerk, finden Sie in unserem Spezial: KOFA fürs Handwerk

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