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Familienfreundliche Angebote immer weiter verbreitet

Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt fest, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen immer häufiger familienfreundliche Maßnahmen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten. Damit schließen sie merklich zu größeren Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten auf.

Angebote während der Elternzeit, wie zum Beispiel Weiterbildungen, sind am stärksten verbreitet. 9 Prozent der Unternehmen haben diese in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Den stärksten Zuwachs verzeichnen betriebliche Kinderbetreuungsangebote. Bei dem Angebot von Langzeitkonten besteht dagegen noch Potenzial. 16 Prozent der befragten Unternehmen bietet eine der insgesamt vier genannten Maßnahmen an.

Die Vorteile der Maßnahmen werden durch die Studie klar bestätigt. In Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen anbieten, kehren Mütter deutlich schneller an den Arbeitsplatz zurück. Auch die Anzahl der Angebote spielt eine Rolle. Je mehr familienfreundliche Maßnahmen ein Betrieb anbietet, desto kürzer fallen die Erwerbsunterbrechungen der Mütter aus.

Grundlage der Studie sind Daten aus dem IAB-Betriebspanel. Maßnahmen, die dabei abgefragt werden, sind betriebliche Kinderbetreuungsangebote, Angebote in der Elternzeit und Langzeitkonten zur Freistellung für Familienzeiten. Auch Programme zur Frauenförderung werden erfasst.

Die vollständige Studie des IAB finden Sie hier.
Informationen zum Thema Familie und Beruf, sowie konkrete KOFA-Handlungsempfehlungen finden Sie hier: www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/beruf-und-familie.

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