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Fachkräftemangel steigt im Frühjahr stark an

Die Corona-Pandemie führt bei vielen Unternehmen zu Einschränkungen im Geschäftsbetrieb. Dennoch nimmt der Fachkräftemangel in Deutschland im Frühjahr 2021 weiter zu. Im April diesen Jahres gaben 23,7 Prozent aller Unternehmen an, von Fachkräftemangel betroffen zu sein. Zum Vergleich: Im April 2020 waren es lediglich 11,9 Prozent. 

Das KfW-ifo-Fachkräftebarometer zeigt, dass der Fachkräftemangel seit Jahresbeginn in allen Branchen zunimmt. Im Bauhauptgewerbe zeigte er sich dieses Frühjahr am deutlichsten. So gaben 25,5% der Bauunternehmen an, durch Fachkräftemangel beeinträchtigt zu sein. 

Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle. Im April 2021 meldeten 24,1 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und 22,9 Prozent der Großunternehmen, dass Fachkräftemangel ihre Geschäftstätigkeit einschränkt. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe zeigt sich der Unterschied zwischen KMU und Großunternehmen. Hier mangelt es dem Mittelstand (24,9 %) im Vergleich zu Großunternehmen (11,9 %) mehr als doppelt so häufig an Fachkräften. 

Gründe für den Anstieg des Fachkräftemangels sind die höhere Arbeitskräftenachfrage aufgrund der wirtschaftlichen Erholung seit dem Sommer und das Fehlen ausländischer Fachkräfte, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht nach Deutschland kommen konnten. 

 Das gesamte KfW-ifo-Fachkräftebarometer finden Sie hier

Wie Sie dem Fachkräftemangel in Ihrem Unternehmen entgegenwirken können, erfahren Sie auf unserer Themenseite „Mitarbeiter finden und binden“

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