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Fachkräftemangel sorgt für deutliche Lohnsteigerungen

Der Fachkräftemangel in Deutschland macht sich nach einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) auch auf der Gehaltsabrechnung bemerkbar. Je höher der Fachkräftemangel, desto stärker sind die Löhne in den vergangenen Jahren gestiegen.

„Seit 2013 werden Berufe, in denen geeignetes Personal knapp ist, im Vergleich zu Berufen mit genügend Arbeitskräften immer besser bezahlt – zumindest bei Hochqualifizierten“, berichtet das IW auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Zwischen 2013 und 2019 stiegen der Studie zufolge die Löhne in Deutschland um durchschnittlich 2,4 Prozent pro Jahr. In Berufen, in denen Fachkräfte fehlen, stiegen die Löhne jährlich um 0,61 Prozent mehr als in Berufen mit ausreichend Personal. Altenpfleger verdienten 2019 beispielsweise 24 Prozent mehr als 2013, Straßenbauer 19 Prozent und Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung 18 Prozent.

Das IW hat die Ergebnisse der Studie in einer interaktiven Grafik aufbereitet, die zeigt, wie lukrativ die untersuchten 1.286 Berufe sind. Diese finden Sie hier

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