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Fachkräftemangel bei Hochqualifizierten höher als vor der Krise

Durch die Corona-Pandemie stoppten viele Unternehmen Neueinstellungen und / oder entließen sogar Mitarbeitende. Dadurch sank die Nachfrage an Fachkräften in zahlreichen Branchen, während gleichzeitig die Zahl der Arbeitslosen anstieg.

Dies regulierte sich jedoch im Laufe der Pandemie wieder. Fehlten im Februar 2020 noch 347.484 Fachkräfte,waren es im Juni 2020 nur noch 180.706 Fachkräfte. Betrachtet man diese Entwicklung unter Berücksichtigung des Qualifikationsniveaus, zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede.

Vergleicht man den Fachkräftemangel im Februar 2020 mit dem Mai 2021, zeigt sich, dass sich der Fachkräftemangel sowohl auf Ausbildungsniveau als auch auf Meister-, Techniker- und Bachelorniveau entspannt hat. Lediglich bei Arbeitskräften mit Master und ähnlicher Qualifikation ist der Fachkräftemangel trotz Krise leicht angestiegen.

Eine Ursache für diesen Unterschied könnte laut den Forschenden des Instituts der deutschen Wirtschaft sein, dass Hochqualifizierte häufiger im Homeoffice arbeiten können als andere Fachkräfte. Die Studienautorinnen und -autoren vermuten jedoch, dass sich dieser Effekt nach der Corona-Pandemie wieder abschwächen wird.

Die Studie des IW finden Sie hier.

Tipps, wie Sie nach der Corona-Krise die richtigen Mitarbeitenden finden, erhalten Sie hier

 

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