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Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist in Kraft getreten

Zum 01.03.2020 ist das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten. Es regelt die Erwerbszuwanderung aus Drittstaaten. Zwei wesentliche Änderungen lassen sich feststellen:

Bisher war die Zuwanderung aus Drittstaaten nach Deutschland nur für Engpassberufe möglich. Das hat sich nun geändert. In allen Branchen ist es jetzt möglich, Fachkräfte aus Drittstaaten zu rekrutieren.

Gleichzeitig entfällt die Vorrangprüfung. Das bedeutet, dass Unternehmen nun nicht mehr nachweisen müssen, keinen geeigneten Deutschen oder EU-Ausländer gefunden zu haben. Der Nachweis zur Qualifikationsäquivalenz bleibt allerdings bestehen. Ausländische Bewerber und Bewerberinnen müssen weiterhin belegen, dass ihr Abschluss mit einem deutschen Abschluss gleichwertig ist.

Ausnahmen gibt es aber für die IT-Branche: Kann eine Bewerberin oder ein Bewerber nachweisen, in den letzten sieben Jahren mindestens drei Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt zu haben, so kann sie oder er auch ein Visum erhalten, wenn sie Sprachkenntnisse der Stufe B1 und ein Gehalt von mindestens 60 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung belegen können.

Darüber hinaus gibt es nun für Unternehmen und Fachkräfte Verfahrensvereinfachungen und die Möglichkeit eines beschleunigten Verfahrens hinsichtlich des Anerkennungs- und Visaprozess.

Weitere Informationen finden Sie in unserem FAQ zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz unter: www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/internationale-fachkraefte/migrationspaket

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