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Fachkräfte fortbilden: Meister-, Techniker und Fachwirtabschluss

Meister, Techniker, Fachwirte und andere Spezialisten mit Fortbildungsabschluss übernehmen häufig Verantwortung in Unternehmen. 64 Prozent aller Fachkräfte mit einem Fortbildungsabschluss haben eine fachliche Weisungsbefugnis, 47 Prozent sind sogar direkte Vorgesetzte. Die Betriebe binden dadurch Mitarbeiter, die höher qualifiziert sind, aber auch schon im Betrieb jahrelange Erfahrung mitbringen. Damit werden sie unabhängig von einer externen Stellenbesetzung und können im Betrieb sogar selbst Auszubildende qualifizieren. Auch die Arbeitgeberattraktivität wird so gestärkt. 

Bei der Auswahl einer geeigneten Fachkraft spielen Motivation, personalpolitische Ziele und der Einklang der Fortbildung mit der Lebenssituation des Kandidaten eine Rolle. Ist sich der Arbeitgeber mit der Fachkraft einig,  kann gemeinsam die passende Aufstiegsfortbildung ausgewählt werden. Diese kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und dabei als Präsenzveranstaltung oder in Fernlehrgängen organisiert sein.
 
Um die eigenen Mitarbeiter dahingehend zu unterstützen, müssen die Unternehmen unter anderem die Arbeitszeiten flexibel gestalten, Verantwortung übertragen und persönliche Unterstützung anbieten. Zudem beteiligen sich die Arbeitgeber für gewöhnlich finanziell an der Weiterbildung ihrer Fachkräfte. Das Investitionsrisiko kann dabei durch eine Rückzahlungsklausel gesenkt werden.

Die Handlungsempfehlung zum Thema Fachkräfte fortbilden finden Sie hier.

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