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Einigung über Einwanderungsgesetz

Mit Hilfe des neuen Einwanderungsgesetzes soll insbesondere der Weg für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung nach Deutschland erleichtert werden.

Die Zuwanderung von Fachkräften mit qualifizierter Ausbildung soll dazu künftig nicht mehr auf Engpassberufe beschränkt sein. Zudem wird zunächst grundsätzlich auf eine Vorrangprüfung verzichtet.

Fachkräfte mit einer qualifizierten Berufsausbildung dürfen zur Arbeitssuche, analog zur Regelung für Hochschulabsolventen, für bis zu sechs Monate auch ohne konkretes Jobangebot nach Deutschland kommen. Voraussetzung sind eine anerkannte Qualifikation der angestrebten Tätigkeit sowie entsprechende Sprachkenntnisse.
Um der wachsenden Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze entgegenzuwirken soll zudem soll der Zugang zur Berufsausbildung verbessert werden.

Grundsätzlich soll an der Gleichwertigkeitsprüfung festgehalten werden. Allerdings sollen IT-Fachkräfte und Fachkräfte anderer ausgewählter Engpassberufe auch ohne formalen Abschluss nach Deutschland kommen dürfen. Voraussetzung hierbei sind berufspraktische Kenntnisse sowie ein vorhandener Arbeitsplatz.

Zudem soll eine Werbestrategie für Fachkräfte in ausgewählten Zielländern entwickelt werden. Auch die Sprachförderung im In- und Ausland soll intensiviert werden.

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