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Die Corona-Pandemie macht dem Ausbildungsmarkt zu schaffen

Bereits seit einigen Jahren sinkt sowohl die Zahl an Jugendlichen, die sich für einen Ausbildung bewerben, als auch die Zahl an Ausbildungsplätzen, die die Unternehmen anbieten. Die Corona-Krise hat diese Entwicklung noch verschärft. Da die Nachfrage stärker gesunken ist als das Angebot, fiel es Unternehmen immer schwerer, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Dennoch gab es auch viele Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben. Häufig passen die Berufswünsche der Jugendlichen nicht zu den angebotenen Stellen; so gibt es einerseits Berufe mit Bewerbermangel und zahlreichen unbesetzten Ausbildungsstellen, andererseits aber auch sehr beliebte Berufe mit Bewerberüberschuss, von denen viele am Ende keinen Ausbildungsplatz erhalten haben. Vor allem in Berufen, die auf dem Arbeitsmarkt Fachkräfteengpässe aufweisen, haben die Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen.

Die Corona-Pandemie setzte den Ausbildungsmarkt seit März letzten Jahres weiter unter Druck. Angebot und Nachfrage sanken im Jahr 2020 so stark wie noch nie. Dieser Rückgang setzte sich auch zu Beginn des laufenden Berichtsjahres weiter fort; die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber ebenso wie die der Ausbildungsplätze hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2020 bis zum Mai 2021 noch weiter reduziert.

Die gesamte Studie lesen Sie hier.

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