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Die berufliche Bildung der Zukunft gemeinsam gestalten

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung arbeitet auch in Zukunft daran mehr Jugendliche in eine duale Berufsausbildung zu bringen und sie dabei zu unterstützen einen erfolgreichen Abschluss zu erwerben. Das 2014 gegründete Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Politik richtet seinen Maßnahmenkatalog für die Jahre 2019 bis 2021 deshalb neu aus. Die Unterzeichner der Erklärung bezeichnen die duale Berufsausbildung explizit als Strategie zur Fachkräftesicherung.

In vielen Regionen können schon heute nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden. Berechnungen des KOFA, basierend auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigen, dass zum 30.09.2018 deutschlandweit rund zehn Prozent der gemeldeten Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Und der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen steigt seit 2009 kontinuierlich an. Um Jugendliche mit den zu ihnen passenden Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen, soll die Mobilität der Jugendlichen gefördert werden. Dazu gehören für die Partner der Allianz unter anderem vergünstigter oder kostenfreier öffentlicher Personennahverkehr sowie Zuschüsse zur Unterbringung während der Berufsschulphasen. Der Ausbau der assistierten Ausbildung entlastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei den organisatorischen Aspekten der Ausbildung.

Gleichzeitig verändern sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen der dualen Berufsausbildung – und das an allen Lernorten. Die Digitalisierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten und Kompetenzzentren soll deshalb unterstützt werden. Mit einer Qualifizierungsinitiative soll das Ausbildungspersonal auf die veränderten Anforderungen in der dualen Berufsausbildung vorbereitet werden.

Berufliche Weiterbildung soll in der nächsten Bündnisperiode entlang des gesamten Verlaufs der Erwerbsbiographien gestärkt werden. Ziel ist es eine stärkere Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung zu erreichen. Doppeltqualifizierungsangebote und andere Bildungsformate mit Elementen beider Welten sollen dafür unterstützt werden. Das Aufstiegs-BAföG soll verbessert und das Förderangebot bis zur höchsten Fortbildungsstufe erweitert werden. Und auch die Weiterbildung für beruflich Qualifizierte an Hochschulen soll gestärkt werden.

Zu den Unterzeichnern der Allianz für Aus- und Weiterbildung gehören neben den Sozialpartnern auch Vertreter der Länder, die Kultusministerkonferenz, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung. Die vollständige Erklärung zur Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 – 2021 finden Sie hier.

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