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Deutsch-Französische Partnerschaft auch bei der Ausbildung

Eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit – dieses erklärte Ziel der Élysée-Verträge, die in diesem Jahr 55 Jahre alt werden, zeigt sich ganz konkret in Auslandsaufenthalten für Auszubildende. Dafür immer mehr junge Menschen zu begeistern ist die Intention des „Deutsch-Französischen Tages der Mobilität von Auszubildenden in Europa“.

Aufenthalte im Ausland fördern den Austausch von Wissen und Fähigkeiten, vermitteln interkulturelle Kompetenz und schaffen Kontakte über Grenzen hinweg. Davon profitieren nicht nur Auszubildende, sondern gerade auch kleine und mittlere Unternehmen. Eine duale Berufsausbildung im Allgemeinen und der Betrieb im speziellen werden durch ein solches Angebot attraktiver für junge Menschen und binden damit zukünftige Fachkräfte. Motivation, Mobilität und das Arbeiten in interkulturellen Teams sind für diese dann selbstverständlich. 

Die organisatorischen Hürden sind dabei allerdings nicht zu unterschätzen. Mobilitätsberatung für kleine und mittlere Unternehmen ist daher flächendeckend notwendig. Hier setzt das Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ an. Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sogenannte Mobilitätsberater. Diese unterstützen Unternehmen, die ihren Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt ermöglichen möchten.

Die Deutsch-Französische Auszubildendenfreundschaft ist dabei schon stark ausgeprägt. Nach England belegt Frankreich den zweiten Rang bei den Vermittlungszahlen des Programms – sowohl als Ziel- als auch als Herkunftsland. Unternehmen, Kammern und Bildungszentren setzen sich dafür ein, dass dieser Weg konsequent weitergegangen wird.

Informationen zum Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ finden Sie hier.

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