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Das KOFA zieht Bilanz zum Weltflüchtlingstag

Anlässlich des Weltflüchtlingstages zieht das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) eine weitgehend positive Bilanz bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt, die auch dem großen Engagement von Geflüchteten zu verdanken ist. „Aktuelle Daten zeigen, dass immerhin 25 Prozent der Geflüchteten heute bereits sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind“, erklärt Dirk Werner, Leiter des KOFA. „Dies ist durchaus ein erfreulicher Wert, wenn man bedenkt, dass die meisten dieser Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst eine Phase der Asylantragstellung, Orientierung in einem für Sie fremden Land, Integrations- und Sprachkursen, Behördengängen bis hin zur Wohnungssuche durchlaufen müssen. Der Weg in den Arbeitsmarkt ist für jeden geflüchteten Menschen lang.“

Eine KOFA-Studie aus dem Jahr 2017 hat gezeigt, dass sich über 400.000 Unternehmen in den drei Jahren zuvor bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt über betriebliche Qualifizierung und Beschäftigung engagiert hatten – besonders tun sich dabei die Handwerksbetriebe hervor. „Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich es vor allem für wichtig, Geflüchtete, die bislang keine Berufsqualifikation haben, für eine Ausbildung fit zu machen“, meint Werner. Das KOFA bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die Geflüchtete ausbilden möchten, in einer speziellen Handlungsempfehlung weitreichende Informationen an. Darüber hinaus unterstützt das KOFA die Arbeit der Willkommenslotsen, die Unternehmen als Ansprechpartner für alle Fragen der Integration zur Verfügung stehen. Rund 170 Willkommenslotsen stehen den Unternehmen aus ganz Deutschland zurzeit in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Programm mit Rat und Tat zur Seite“. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im KOFA-Dossier „Flüchtlinge integrieren“. (Quelle: KOFA)

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