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Corona-Pandemie bremst Zuwanderung nach Deutschland

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zuwanderung nach Deutschland. Vor allem die Zahl der Studierenden und Erwerbstätigen aus nicht europäischen Drittstaaten ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.

So kamen im Jahr 2020 lediglich 16.000 nicht EU-Bürgerinnen und Bürger zu Arbeitsaufnahme nach Deutschland. Im Vergleich: 2019 waren dies noch 39.000. Gleichzeitig schrumpfte die Zahl ausländischer Studienanfängerinnen und -anfänger um 21 Prozent auf 99.000 Studierende. Die Zahl der Personen, die zur Ausbildung in Deutschland sind, sank derweil sogar um 10 Prozent auf 210.000 Auszubildende.

Problematisch sind diese Entwicklungen, da die Einwanderung von Studierenden, Auszubildenden und Erwerbstätigen aus den jungen Gesellschaften der Drittstaaten besonders wichtig für die längerfristige Fachkräftesicherung in Deutschland ist.

Studienautor Wido Geis-Thöne empfiehlt daher, dass Deutschland die Migration dieser Gruppen vor allem in der momentanen Ausnahmesituation besonders fördern muss, um zu verhindern, dass sich die Zuwanderung auf andere Länder verlegt.

Den gesamten Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft finden Sie hier.

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Hören Sie zum Thema „Vielfalt in Unternehmen“  auch die Folge unseres Audio-Formats „KOFA konkret“.

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