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Corona-Betreuungsgeld verlängert

Am 20. Mai hat das Bundeskabinett die Verlängerung des Entschädigungsanspruchs beschlossen, wenn Mütter oder Väter ihre Kinder wegen
der Schließung von Kita oder Schule oder eines Betreuungsverbots zuhause betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten gehen können.

Die Dauer des Entschädigungsanspruchs wurde von 6 auf 10 Wochen je Sorgeberechtigtem angehoben. Für Alleinerziehende wird der Anspruch auf 20 Wochen verlängert. Die Regelung wird zudem flexibilisiert, indem die Inanspruchnahme auch tagesweise erfolgen kann.

Voraussetzung der Entschädigungszahlung ist, dass Kinder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beeinträchtigt oder auf Hilfe angewiesen sind und mangels anderer zumutbarer Betreuungsmöglichkeit von den Eltern selbst betreut werden müssen. 

Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, welcher bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Die Entschädigung beträgt 67 % des Verdienstausfalls, maximal 2.016 Euro monatlich, und 80 % der Sozialabgaben der betroffenen Arbeitnehmenden. Für den Arbeitgeber besteht die Möglichkeit, einen Vorschuss auf die Auszahlung bei der Landesbehörde zu beantragen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmas.de und familienportal.de.

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