Zurück

Bundeskanzlerin Merkel im Gespräch mit Ausbildern und Auszubildenden

Im Rahmen eines virtuellen Bürgerdialogs hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Donnerstag das Gespräch mit Auszubildenden und AusbilderInnen gesucht. Viele verschiedene Berufe wie Mechatronik, Orgelbau, Tiefbau, Friseur, Technische Systemplanung und Industriekaufleute waren vertreten. Bei aller Unterschiedlichkeit  erleben die Ausbildungsbetriebe ähnliche Herausforderungen: Der Ausbildungsalltag hat sich verändert, die Berufsschulen stellen auf digitalen Unterricht um, Auszubildende arbeiten im Homeoffice, die Sorge um die Übernahme nach der Ausbildung ist groß. Aber auch die auf Grund der Unsicherheiten sinkende Zahl von angebotenen Ausbildungsplätzen besorgt die Beteiligten. 

Eine Auszubildende berichtete zum Beispiel über viele, zunächst erfolglose Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz. Geholfen habe ihr schlussendlich eine Beraterin der „Passgenaue Besetzung“, ein ebenfalls mit Bundesmitteln gefördertes Programm für kleine und mittlere Unternehmen zur Besetzung ihrer Ausbildungsplätze.

Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die duale Ausbildung abzufedern, hat die Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ ins Leben gerufen. Vorgesehen sind insbesondere Prämien für kleine und mittlere Unternehmen, die besonders von den Folgen der aktuellen Krise betroffen sind. Junge Menschen dürften nicht zu Verlierern der Pandemie werden. Deshalb wurde das Bundesprogramm aufgelegt, mit dem 500 Millionen Euro für dieses und nächstes Jahr bereitgestellt wurden. Dieses Programm wird aktuell von der Bundesregierung erweitert.
Besonders betonte die Bundeskanzlerin die Gleichwertigkeit von dualer Ausbildung und Studium und appellierte, auch unter besonderen Bedingungen in Corona-Zeiten auf eine berufliche Ausbildung zu setzen.

Mehr Informationen zur Ausbildung während der Krise finden Sie in unserem Dossier-Text "Ausbildung in der Corona-Krise".

Feedback geben